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#awogegenrassismus

#awogegenrassismus - Gesicht zeigen

Magdeburg/Berlin,

Gemeinsam mit vielen Organisationen, Initiativen und Einrichtungen engagiert sich die AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen vom 13. März bis 26. März 2017 gegen Rassismus.

 
Aktionswochen gegen Rassismus - AWO Führungskräfte zeigen Gesicht
Internationale Aktionswochen gegen Rassismus - AWO Vorstand und Geschäftsführer zeigen Gesicht für Vielfalt

Gliederungen und Einrichtungen der AWO sind aufgerufen, mit kreativen Aktionen ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und sich zu beteiligen. „Die AWO ist auch 2017 wieder Kooperationspartnerin der Internationalen Wochen gegen Rassismus, denn als Organisation der Zivilgesellschaft sehen wir uns in der Pflicht, konsequent gegen Rassismus Stellung zu beziehen. Rassismus steht im krassen Widerspruch zu den Werten der AWO. Aufgrund eigener historischer Erfahrungen und unserer demokratischen Grundüberzeugung stellen wir uns gegen jede Vorstellung, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihres Glaubens in vermeintlich minderwertige Gruppen einteilt und ausgrenzt“, so Wolfgang Schuth, Vorstand AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Zum Auftakt der Aktionswochen am 13. März zeigten AWO Vorstand und Geschäftsführer der Gesellschaften Gesicht (von links nach rechts):

  • Thomas Wendler, Geschäftsführer AWO Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH
  • Matthias Muth, Geschäftsführer AWO Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH
  • Steffi Schünemann, Geschäftsführerin AWO Gemeinschaftsstiftung Sachsen-Anhalt und Besondere Vertreterin nach § 30 BGB - Leiterin Verband und Sozialpolitik
  • Michael Rohde, Kaufmännischer Leiter AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
  • Jana Rötsch, Geschäftsführerin AWO RPK gGmbH
  • Michael Hühne, Geschäftsführer AWO RPK gGmbH
  • Katrin Köppe, Geschäftsführerin AWO Soziale Dienste Sachsen-Anhalt GmbH und AWO Seniorenzentrum Zepziger Weg GmbH
  • Michael Scherschel, Geschäftsführer AWO SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH
  • Birgit Stracke-Ernst, Geschäftsführerin AWO Psychiatriezentrum Halle GmbH
  • Wolfgang Schuth, Vorstand AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
  • Thomas Zenker, Geschäftsführer Curatio Service & Gebäudemanagement GmbH
  • Birgit Seiler, Assistentin des Vorstandes

Fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen finden in den letzten Jahren immer mehr ihren Weg in die Öffentlichkeit. Die Hürden, sich rassistisch zu äußern, sinken auch durch und mit den Sozialen Netzwerken. Dadurch, dass sich Menschen in den Sozialen Netzwerken vorwiegend mit Menschen vernetzen, die eine ähnliche politische Meinung vertreten, fühlen diese sich untereinander bestärkt, dass ihre rassistische Meinung mehrheitsfähig sei. Umso wichtiger ist es, in den Sozialen Netzwerken ein Gesicht gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu zeigen. Wie bereits sehr erfolgreich im vergangenen Jahr ruft die AWO wieder dazu auf, Stellung gegen Rassismus und für Vielfalt zu beziehen. Unter dem Motto „Ich bin gegen Rassismus“  können vom 13. - 26. März 2017 Selfies (via Bild oder Video) in den Sozialen Netzwerken #awogegenrassismus gepostet werden. Weitere Informationen sind zu finden auf www.kampagnen.awo.org.

Für die AWO ist es seit ihrem Bestehen ein Anliegen, sich für die Rechte von Minderheiten einzusetzen und ihnen durch ein engagiertes sozialpolitisches Handeln vor Ort Teilhabe zu ermöglichen. In diesem Sinne fordert die AWO eine konsequente und entschlossene strafrechtliche Verfolgung und Bestrafung von Taten und Worten, die rassistisch motiviert sind. Rassismus ist nicht nur ein fester ideologischer Bestandteil des Rechtsextremismus, sondern findet sich in allen Teilen der Gesellschaft wider, wie Studien immer wieder belegen. „Rassismus ist eine Bedrohung für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, das selbstbestimmte Leben von Minderheiten und gefährdet dadurch unsere Demokratie. Deshalb beteiligt sich die AWO bundesweit an den Internationalen Wochen gegen Rassismus mit vielfältigen Aktivitäten“, erklärte Schuth abschließend.

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