Aktuelle Meldungen

Woche der Demenz vom 18. bis 24. September

Magdeburg,

AWO Pflegeeinrichtungen laden zum Dialog ein. Dabei werden Fragen zum Leben mit einer Demenzerkrankung sowie zu Hilfemöglichkeiten beantwortet.

 

Die AWO macht sich für eine demenzfreundliche Gesellschaft stark und informiert mit vielfältigen Veranstaltungen über das Krankheitsbild

Unter dem Motto "Leben mit Demenz - Antworten auf Fragen rund um das Krankheitsbild" beteiligt sich die AWO der Woche der Demenz. Pflegeeinrichtunen haben Veranstaltungen für Bewohner*innen, Angehörige, Interessierte, aber auch für Mitarbeiter*innen organisiert.

Momentan leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen an Demenz erkrankte Menschen. Im Jahr 2050 wird sich die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen fast verdoppeln, wenn nicht noch ein entscheidender Fortschritt in der Prävention oder Therapie  erfolgt. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, Näheres darüber zu erfahren, was sich Betroffene wünschen, wie Sie sich fühlen, welchen Verlauf die Krankheit nimmt und vor allem was getan werden kann, um die noch verbleibenden Jahre der an Demenz erkrankten Menschen so lebenswert wie möglich zu machen.

Es wird beispielsweise darüber informiert, wann der Gang zum Arzt empfehlenswert ist, welchen Verlauf die Krankheit nimmt und was getan werden kann, um die verbleibenden Jahre der an Demenz Erkrankten so lebenswert wie möglich zu machen. Dabei spielen Einfühlungsvermögen und Verständnis eine große Rolle.

Veranstaltungen zur Woche der Demenz finden unter anderem hier statt:

Ältere Menschen sitzen im Stuhlkreis zusammen
Einfühlungsvermögen und Verständnis spielen bei Demenz eine große Rolle. So werden beispielsweise Mitarbeiter*innen des Hilde Ollenhauer Hauses sensibilisiert, indem sie selbst in die Lebenswelt der Betroffenen eintauchen.

Nähere Informationen zu den AWO Angeboten in der Woche der Demenz finden Sie hier: http://www.awo-sachsenanhalt.de/landesverband/informationen/veranstaltungen.html

Telefonische Pflegeberatung unter 0800 60 70 110 und Demenz-Partner

AWO Präsidentin Barbara Höckmann: "Damit wird auch ein Landeskonferenzbeschluss der AWO mit Leben erfüllt, der das Ziel hat, einen Beitrag zum Krankheitsverständnis zu leisten, um Betroffenen die Krankheitsbewältigung zu erleichtern."

Auch wenn die Demenz viele Formen und Gesichter hat: Lebensfreude ist unvergesslich. Für an Demenz erkrankte Menschen gilt das, was für alle Menschen von Bedeutung ist: Die Erfahrung von sozialen Kontakten, von Anerkennung und Wertschätzung. So können sie auch Freude am Leben entfalten.

Wichtig sind auch Informationen zu Entlastungsangeboten für Angehörige, welche überwiegend Menschen mit einer Demenz begleiten und ihnen zur Seite stehen. Hier gab es mit den letzten Novellierungen der Pflegeversicherung Verbesserungen. So wird beispielsweise ein Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich in allen Pflegegraden gewährt. Es handelt sich um einen Zuschuss, der zweckgebunden für Angebote zur Betreuung und zur Entlastung pflegender Angehöriger eingesetzt werden kann. Positiv ist auch, dass die Kosten der Tagespflege und häuslichen Pflege nicht mehr gegen einander aufgerechnet werden, sondern es für jeden der genannten Bereiche einen Zuschuss der Pflegekasse gibt.

Dennoch sieht die AWO weiteren Handlungsbedarf, um die Situation der pflegenden Angehörigen zu verbessern. Dazu zählt eine solidarisch gestaltete Pflegeversicherung, die die Möglichkeiten zur Vereinbarung von Beruf und Pflege noch weiter ausbauen muss.

Fragen rund um das Thema Pflege können von der telefonischen Pflegeberatung der AWO unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 60 70 110 beantwortet werden.

Neben den Aktionen in der Woche der Demenz bietet die AWO regelmäßig Kurse der AWO Ehrenamtsakademie rund um das Thema Demenz an. Dabei wird immer auf dem aktuellen Stand des Wissens informiert. Das ist durch die Beteiligung an der bundesweiten Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. „Demenz-Partner“ abgesichert.

 

« zurück