Ohne soziale Gerechtigkeit kann es keine Demokratie geben

AWO Mitarbeiter zeigen Gesicht gegen Rassismus
AWO zeigt Gesicht gegen Rassismus anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März

Das Bekenntnis zur Solidarität, Toleranz und zur sozialen Demokratie bedeutet die Absage an jede Form von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus.

Die Arbeiterwohlfahrt Sachsen-Anhalt leistet gemeinsam mit öffentlichen Institutionen, politischen Parteien, anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber vor allem mit den Bürgerinnen und Bürgern einen aktiven Beitrag zur Prävention zur Bekämpfung des Rechtsextremismus.

Durch unsere gemeinsame Anstrengung sorgen wir dafür, dass in allen Lebens- und Arbeitsbereichen der Verbreitung und Verfestigung rechtsextremistischer Einflussnahme erfolgreich begegnet wird, etwa im Altenpflegeheim, in der Kita, im Ortsverein, im Jugendclub, in der Schuldnerberatungsstelle, eben überall dort, wo wir uns sozial engagieren.

Weiterhin ist die Arbeiterwohlfahrt Sachsen-Anhalt aktiv im Bereich der Demokratiebildung, um der Ausbreitung demokratiefeindlicher Ideologien wirksam entgegen zu treten.

Dazu zählen:

  1. Aufklärung durch Seminare und Schulungen zu betreiben, wo sie in der täglichen Arbeit notwendig ist,
  2. Sensibilisierung durch Fachveranstaltungen, um Vorurteile und Klischeedenken abzubauen,
  3. Gegenseitige Verantwortung, Anerkennung, Solidarität und gewaltfreies Miteinander durch verschiedenste Projekte oder Seminarformate zu stärken,
  4. Die Etablierung einer Gedenk- und Erinnerungskultur, um den Gefahren des Rechtsextremismus und der Fremdenfeindlichkeit in der Wohlfahrtspflege und darüber hinaus entgegen zu wirken.