Schüler vom AWO Fachkrankenhaus Jerichow arbeiten auf einer Station

Gesundheits- und Kranken­pflege­schüle­rinnen leiten eine Station

Jerichow,

Mit viel Theorie und großem Enga­ge­ment im Einsatz für Patienten: Schülerinnen und Schüler des 3. Aus­bil­dungs­jahres erleben in Vorbereitung ihres Ab­schlusses zum Gesundheits- und Krankenpfleger eine erlebnis­reiche Woche.

 
Schüler leiten eine Station im Krankenhaus

Die Fachabteilung Neurologie und Schmerztherapie im AWO Fachkrankenhaus Jerichow behandelt Patientinnen und Patienten mit allen Schmerzformen, bei denen eine ambulante Therapie bisher nicht den gewünschten Erfolg erbrachte. Insbesondere für Patientinnen und Patienten mit Kopf- und Rückenschmerzen ist ein modernes Therapiekonzept entwickelt worden. Es findet auch Anwendung auf neuropathische Schmerzen, wie z. B. eine Post-Zoster-Neuralgie, oder Schmerzen im Rahmen eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms, wie Morbus Sudeck, CRPS.

Janina Kroll, Jessica Strutz und Robert Vorwerk, Schülerinnen und Schüler des 3. Ausbildungsjahres, erleben nun in Vorbereitung ihrer Abschlussprüfung zum Gesundheits- und Krankenpfleger eine erlebnisreiche Woche in der Abteilung Neurologie mit spezieller Schmerztherapie.

Viele Erfahrungen, neue Eindrücke und positive Ergebnisse können sie in der letzten Märzwoche unter Begleitung ihrer Lehrerin Frau Budwilowitz, Mitarbeiterin der Krankenpflegeschule der Helios Klinik Burg, der Stationsleiterin Jeannette Theele sowie den Praxisanleitern Lars Friedrich und Doreen Kohrt (nicht im Bild) erzielen. Die gelungene Planung der Schülerwoche übernahm die Koordinatorin der Praxisanleitung, Corinna Wernstedt.

Die Auszubildenden haben während ihrer Ausbildung verschiedene Stationen der Fachabteilungen im AWO Fachkrankenhaus Jerichow und auch in anderen Krankenhäusern durchlaufen. In der Projektwoche dürfen sie dann das Kommando übernehmen und beweisen, dass sie ihre Ausbildung in diesem Sommer erfolgreich abschließen können. Mit viel Motivation und Sicherheit zeigen die drei Auszubildenden, dass sie die Station Neurologie und Spezielle Schmerztherapie leiten und führen können. Sie sorgen für eine Betreuung im Frühdienst und im Mitteldienst, wobei die Auszubildenden auch die Verteilung der Dienste organisieren und mit der Stationsschwester Jeannette Theele koordinieren.

Es gibt während der Woche viele Aufgaben zu bewältigen, angefangen bei der Grundkrankenpflege bis hin zur Behandlungspflege, wie Blutentnahmen, intramuskuläre Injektionen, Medikamente sind bereitzustellen und zu verabreichen. Auch die administrativen Aufgaben nehmen einen großen Raum in der täglichen Arbeit ein, wie z. B. die stationäre Aufnahme zum einen und die Entlassung zum anderen.

Alle Schüler zeichnen sich durch besonderes Interesse, Einsatzbereitschaft und Einfühlungsvermögen aus. Bei der laufenden Evaluation wird bislang eine Zufriedenheit beider Parteien festgestellt. “Viel Freude und Spaß ist während der Arbeit unser ständiger Begleiter gewesen.“, so das erste Resümee der Auszubildenden. Sie bedanken sich herzlich bei der Station und allen Beteiligten, die dieses Projekt mit ihnen durchführen.

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