Coronaimpfungen für Patient*innen im AWO Psychiatriezentrum Halle

, Halle

Am Freitag, den 16. Juli, wurden 20 stationäre Patientinnen und Patienten des AWO Psychiatriezentrums Halle durch ein ein Impfteam der Stadt Halle (Saale) geimpft.

„Die Impfbereitschaft unserer Patientinnen und Patienten ist sehr hoch“

Patientinnen und Patienten mit chronischen psychischen Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf und sollten deshalb bevorzugt geimpft werden. Vielen Betroffenen fällt es aber aufgrund krankheitsbedingter Antriebsstörungen oder Ängsten schwer, aus eigener Initiative den Weg zum Hausarzt oder ins Impfzentrum zu finden.

Es ist daher eine wichtige und erfreuliche Aktion, dass am Freitag, den 16. Juli 2021, ein Impfteam der Stadt Halle/Saale ins AWO Psychiatriezentrum Halle kam und 20 stationäre Patientinnen und Patienten des Krankenhauses geimpft hat. „Die Impfbereitschaft unserer Patientinnen und Patienten ist sehr hoch, weil sie wissen, dass die Impfung wieder angstfreie soziale Kontakte ermöglicht, die alle in der Pandemie so schmerzhaft vermisst haben“, so Chefarzt Dr. Pillmann. Es handelt sich bereits um die zweite derartige Impfaktion im AWO Psychiatriezentrum.

Zurück

Weitere Beiträge, die Sie interessieren könnten

Die AWO in Sachsen-Anhalt appelliert: Der Schutz der von uns in unseren sozialen Einrichtungen und Diensten betreuten Menschen hat für uns immer oberste Priorität. Alle, bei denen gesundheitsbedingte Gründe nicht dagegensprechen, sollten sich deshalb impfen lassen.

Wohlfahrtsverbände warnen vor schleichender Absenkung der Qualität in Kindertageseinrichtungen

Die AWO fordert eine Kindergrundsicherung in der kommenden Legislaturperiode.