30 Jahre AWO Seniorenzentrum am Zepziger Weg in Bernburg

, Bernburg

Das AWO Seniorenzentrum Bernburg Zepziger Weg – Frieda-Fiedler-Haus blickt auf drei Jahrzehnte engagierter Pflege und Betreuung zurück.

Drei Jahrzehnte voller Engagement und Fürsorge

Eröffnung Ergotherapie im Frieda-Fiedler-Haus

"Seit der Eröffnung 1994 hat sich die Pflegeeinrichtung zu einer festen und geschätzten Institution in Bernburg entwickelt. Von damals bis heute steht die Würde und das Wohl der Bewohner*innen im Mittelpunkt.", sagte Einrichtungsleiter Marco Kählke am 6. Mai bei einer Feierstunde. Er hatte gemeinsam mit Geschäftsführerin Katrin Köppe etwa 70 geladene Gäste zu einer historischen, musikalischen und kulinarischen Zeitreise durch die vergangenen 30 Jahre eingeladen. Zu den geladenen Gästen gehörten unter anderem Landes-Sozialministerin Petra Grimm-Benne, Landrat Markus Bauer und Bernburgs Oberbürgermeisterin Dr. Silva Ristow.

Über die Jahre hinweg hat sich das Seniorenzentrum stetig weiterentwickelt. Neue Pflegekonzepte, moderne Ausstattung und engagierte Mitarbeiter*innen haben dazu beigetragen, dass das AWO Seniorenzentrum Zepziger Weg zu einem Ort des Wohlbefindens und der Gemeinschaft wurde. Zahlreiche Bewohner*innen haben hier ein neues Zuhause gefunden und schätzen die liebevolle Betreuung. Mit vollstationärer Pflege, Tagespflege und einem ambulanten Pflegedienst bietet das Zentrum ein breites Spektrum an Dienstleistungen, um den Bedürfnissen seiner Bewohner*innen, Gäste und Patient*innen gerecht zu werden. Anlässlich der Feier wurde im Frieda-Fiedler-Haus eine neue Ergotherapie eröffnet.

Das Seniorenzentrum Zepziger Weg Frieda-Fiedler-Haus in der Stauffenbergstraße 18 in Bernburg ist seit 2007 in AWO Trägerschaft. Es steht für eine hochspezialisierte Pflege und bietet neben der stationären auch ambulante Pflegeleistungen an. Engagierte und qualifizierte Mitarbeiter*innen sorgen täglich dafür, dass sich die Bewohner*innen versorgt, sicher und geborgen fühlen.

Dank an alle Beteiligten
„In den vergangenen 30 Jahren gab es viele bewegende Momente -von Jubiläumsfeiern über kulturelle Veranstaltungen bis hin zu persönlichen Geschichten – jede Begegnung hat die Geschichte unserer Einrichtung geprägt. Wir sind stolz darauf, Teil dieser reichen Historie zu sein. Das 30-jährige Jubiläum ist ein Anlass, um allen Mitarbeiter*innen, Bewohner*innen, Patienten, Gästen, Angehörigen und Unterstützer*innen zu danken. Ohne ihre Hingabe und Unterstützung wäre das Frieda-Fiedler-Haus nicht das, was es heute ist. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre und sind gespannt, welche Geschichten das Frieda-Fiedler-Haus noch schreiben wird. Unser Engagement für die ältere Generation bleibt ungebrochen, und wir sind stolz darauf, ein Teil der AWO-Familie zu sein“, so Einrichtungsleiter Marco Kählke.

Sachsen-Anhalts Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Petra Grimm-Benne (SPD), die 2007 als damalige Landesvorsitzende der AWO das Haus mit aus kommunaler Hand übernommen hatte, würdigte das Engagement der Mitarbeitenden. "Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert. Sie verändern damit das Leben vieler Menschen dadurch positiv", sagte sie. Gleichzeitig würden die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel und auch der Klimawandel die Beschäftigten ständig vor neue Herausforderungen stellen.

Landrat Markus Bauer hob besonders die kreativen Ideen hervor, die in den vergangenen Jahren in der Pflegeeinrichtung umgesetzt wurden, unter anderem den Senioren-Filmpalast. Bernburgs Oberbürgermeisterin Silvia Rüstow lobte vor allem die generationsübergreifende Zusammenarbeit mit der benachbarten Kindertagesstätte. Barbara Höckmann, Vorsitzende des Präsidiums des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt e. V. betonte das breite Leistungsspektrum des Seniorenzentrums im stationären, teilstationären und ambulanten Pflegebereich sowie besondere Angebote wie tiergestützte Therapien.

Einen Ausflug in die Geschichte unternahm AWO-Geschäftsführerin Katrin Köppe. Der Bau des Hauses hatte 1989 begonnen. Nach der Wende änderten sich zahlreiche Bedingungen und Gesetzlichkeiten. Im April 1994 zogen die ersten Bewohner*innen ein. Fünf Jahres später wurde die Wohnanlage in der Andreasstraße errichtet. Zur Jahrtausendwende kamen Tages- und Kurzzeitpflege hinzu. Im Juli 2007 wechselte das kommunale Altenpflegeheim in Trägerschaft der AWO. Besonders die Corona-Pandemie sowie ständige die gesetzliche Änderungen und der Fachkräftemangel stellten große Herausforderungen dar.

 

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