Tonnenweise CO2-Emissionen gespart durch klimafreundliche Pflege

, Leuna/Berlin

Das Karl-Mödersheim-Haus AWO Seniorenzentrum Leuna hat erfolgreich am Umwelt-Projekt "Klimafreundlich pflegen" teilgenommen und damit über drei Tonnen Kohlendioxid-Emissionen im Jahr eingespart.

Zertifikat motiviert zum Weitermachen

Zum Abschluss des Modell-Projektes erhielt die Pflegeeinrichtung jetzt ein Zertifikat über die erreichten Einsparungen. Auf Grundlage der eingereichten Daten berechneten die Prüfer von Viabono, dass durch die umgesetzten Maßnahmen jährlich 3,25 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen jährlich vermieden werden konnten. Das entspricht 56,97 Kilogramm pro Bewohner*in. Zugrunde gelegt wurde dabei die vom Bundesumweltministerium herausgegebene Arbeitshilfe zur Ermittlung der Treibhausgasminderung. 

"Das Zertifikat motiviert uns zum Weitermachen. Wir nehmen die Herausforderung an, den CO2-Ausstoß maßgeblich zu reduzieren und dabei die Qualität unserer Dienstleistungen sowie Gesundheit und Wohlergehen der von uns unterstützen Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. ", so Einrichtungsleiterin Kerstin Sadzik.

Klimafreundlich pflegen von der Theorie in die Praxis

„Klimafreundlich pflegen“ geht nun in die zweite Runde und möchte 90 neue Einrichtungen dabei unterstützen, Klimaschutz vor Ort umzusetzen. Dazu wurden fünf Regionalstellen eingerichtet. Beim AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. ist Elias Steger als Referent für Nachhaltigkeit für das neue Projekt tätig und unterstützt das AWO-Team aus Leuna bei den nächsten Schritten.

Einige Praxistipps des Modellprojektes wurden in einer Broschüre zusammengefasst und veröffentlicht. 

Zurück

Weitere Beiträge, die Sie interessieren könnten

Es braucht jetzt schnelle Lösungsansätze. Offener Brief der AWO an Bildungsministerin Feußner: Bildungsteilhabe und Gesundheitsschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden!

Die AWO in Sachsen-Anhalt appelliert: Der Schutz der von uns in unseren sozialen Einrichtungen und Diensten betreuten Menschen hat für uns immer oberste Priorität. Alle, bei denen gesundheitsbedingte Gründe nicht dagegensprechen, sollten sich deshalb impfen lassen.

Wohlfahrtsverbände warnen vor schleichender Absenkung der Qualität in Kindertageseinrichtungen