4. Fachtag Sprach-Kitas: „Wer bestimmt denn hier? Demokratiebildung in der Kita!“

, Stendal

„Wer bestimmt denn hier? Demokratiebildung in der Kita!“ Unter diesem Motto kamen am Dienstag, den 27. September, ca. 160 Mitarbeitende aus den Sprach-Kitas Sachsen-Anhalts zusammen.

Organisiert wurde der mittlerweile 4. Fachtag der Sprach-Kitas in Sachsen-Anhalt durch die zusätzlichen Fachberatungen in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frühe Bildung der Hochschule Magdeburg-Stendal in Stendal. Das abwechslungsreiche Programm bot Leitungen, pädagogischen und zusätzlichen Fachkräfte der Sprach-Kitas und auch Trägervertretungen die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Aspekten von Demokratiebildung und Teilhabe in den Kindertagesstätten auseinander zu setzen.

Neben zwei digitalen Gastvorträgen mit anschließender Diskussion konnten die Teilnehmenden zwischen zwölf parallelen Workshops wählen. Ein Höhepunkt war zweifellos die Aufführung des Stückes „Die Koscher-Maschine“ des einzig jüdischen und interkulturellen Puppentheaters bubales aus Berlin.

Ein Gänsehautmoment entstand, als gleich zu Beginn der Veranstaltung unter der Kampagne „Sprach-Kitas retten“ von allen Teilnehmenden kleine gebastelten Rettungsschirme symbolisch auf den Weg gebracht wurden. Diese Aktion sollte ein Zeichen für die Weiterführung des Bundesprogramms Sprach-Kitas setzten. Die gewachsenen Erkenntnisse und Strukturen seit Programmbeginn 2016 sind ein wichtiger Baustein für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung in der frühkindlichen Bildung. Dieser darf nicht verloren gehen.

Diesbezüglich setzte Staatssekretärin Susi Möbbeck ein starkes Signal vom Land: in ihrem Grußwort untermauerte sie die Hoffnung auf eine Weiterführung auf Länderebene.

Zurück

Weitere Beiträge, die Sie interessieren könnten

Barbara Höckmann, die Vorsitzende des Präsidiums des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt, bezieht klare Stellung zur Einführung des Bürgergeldes.

Die Peter Jensen Stiftung hat eine Spende über 9.500 Euro an die AWO Fachstelle Vera für Betroffene von Zwangsverheiratung und Frauenhandel übergeben.

„Durch’s soziale Netz gefallen? Sozialpolitischer Schieflage konsequent entgegentreten!“ hieß die Armutskonferenz unter der Organisation der AWO am 10. November. Ein landesweites Netzwerk als Lobby für Betroffene von Armut und sozialer Ausgrenzung wurde geknüpft.

Jugendliche lernen am besten von und mit Jugendlichen. Sie brauchen außerhalb von Schule und Elternhaus Freiräume, um sich auszuprobieren, Freunde zu treffen, Konflikte auszustehen, teilzuhaben.

Die länder- und trägerübergreifende DigiSucht-Plattform ermöglicht einen niedrigschwelligen digitalen Zugang zu kostenfreier, anonymer und professioneller Suchtberatung.

Menschen, die auf das Jobcenter angewiesen sind, müssen sich darauf verlassen können, dass sie dort kompetent und zeitnah beraten werden und ihre Ansprechpersonen erreichbar sind.