AWO-Sommertour Kita-Sozialarbeit: Politik trifft Praxis

, Magdeburg

Die AWO in Sachsen-Anhalt lädt in den kommenden Wochen Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen zur Sommertour Kita-Sozialarbeit ein. Start ist am 11. Juli in der Magdeburger Kita Kuschelbären.

Die AWO in Sachsen-Anhalt lädt in den kommenden Wochen Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen zur Sommertour Kita-Sozialarbeit ein. Sieben Kindereinrichtungen in Magdeburg, Calbe und Allstedt geben Praxiseinblicke und informieren über Hintergründe sowie Rahmenbedingungen der Kita-Sozialarbeit. Sie zeigen, wie präventive Arbeit wirkt, wie Elternkompetenz gestärkt und Chancengerechtigkeit hergestellt werden kann. Die Unterschiedlichkeit der Sozialarbeit in den Kitas ist dabei eine große Stärke. Das können die teilnehmenden Entscheidungsträger*innen erfahren. Jede Kita-Sozialarbeit passt sich den Bedürfnissen der Kita, ihrer Kinder und Eltern an und ist damit eine unverzichtbare Ergänzung im System der Kindertageseinrichtungen, die erhalten und gestärkt werden soll.

Auftakt der AWO-Sommertour Kita-Sozialarbeit ist am 11. Juli um 13:30 in der Kita Kuschelbären in der Georg-Singer-Str. 9, 39128 Magdeburg.

Alle Stationen sind:

  • 11. Juli 13.30 Uhr, Kita Kuschelbären, Georg-Singer-Straße 9, 39128 Magdeburg
  • 12. Juli 09:30 Uhr, Kita Wolkenstein, Alt Salbke 110, 39122 Magdeburg
  • 18. Juli 09:30 Uhr, Kita Haus des Kindes, Neuer Markt 4, 39240 Calbe/Saale
  • 27. Juli 9:00 Uhr, Kita Bummi, Kannenstieg 1, 39128 Magdeburg
  • 03. August 10:00 Uhr, Kita Kreuzberg, Kreuzberg 9, 06542 Allstedt
  • 08. August 10:00 Uhr, Kita Weltkinderhaus, Abendstr. 5, 39124 Magdeburg
  • 19. August 10:00 Uhr, Kita Traumzauberbaum, Wiener Str. 36a, 39112 Magdeburg

„Jedes Kind hat ein Recht auf optimale frühe Bildung. Kindertageseinrichtungen sind als Partner der Familien Orte der Bildung und damit ein zentraler Baustein zur Herstellung von Chancengerechtigkeit. Bund, Land und Kommunen stehen gemeinsam in der Verantwortung für die Rahmenbedingungen der frühen Bildung. Sie sind ausnahmslos so zu gestalten, dass Familien unabhängig vom Wohnort und von der Kassenlage gute Startbedingungen für ihre Kinder erwarten können. Kinderarmut in Sachsen-Anhalt zu bekämpfen, heißt strukturelle und gesellschaftlich verankerte Armutsrisiken zu beseitigen. Dafür machen wir uns kontinuierlich sozialpolitisch stark, wenn es um die gesetzliche Weiterentwicklung der Kita-Qualität, z. B. den Ausbau und die Etablierung von Kita-Sozialarbeit bzw. einen guten Fachkraft-Kind-Schlüssel in Sachsen-Anhalt, geht. Wir nutzen dabei sowohl die breiten, praktischen Erfahrungen aus der Arbeit in unseren Kitas und Horten vor Ort als auch die fachliche Vernetzung in unseren landesweiten und bundesweiten Gremien.“, so Steffi Schünemann, Vorständin Verband und Sozialpolitik beim AWO Landesverband.

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