East Side Gallery 2.020 Hötensleben: Vier Monate danach

, Hötensleben

Im August ist das größte Einheitsgraffito Sachsen-Anhalts als Gemeinschafts­projekt gestaltet worden. Nun besucht Projektinitiator Ruben Herm die Teilnehmenden in ihren Schulen und bereitet ihnen eine vorweihnachtliche Überraschung.

Eine kleine Überraschung zum 1. Advent für Sophie und Elisa aus Helmstedt

Zwei Mädchen stehen mit einem Mann vor dem Eingang des Gymnasiums in Helmstedt

14 Wochen sind seit der Graffiti-Projektwoche „East Side Gallery 2.020 Hötensleben“ vergangen und trotzdem ist es noch wie gestern. Täglich kommen Menschen aus ganz Deutschland, um das größte Einheitsgraffito Sachsen-Anhalts zu bewundern. Bestimmte Ausschnitte hatte der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e. V. abfotografiert, dann gedruckt und in der Magdeburger AWO Landesgeschäftsstelle ausgehangen, damit jede*r Besucher*in sie sehen kann. Dieses Gefühl sollten auch zwei Projektteilnehmerinnen aus Helmstedt und Grasleben bekommen. Da staunten die Mitschüler*innen und Lehrer*innen des Gymnasiums am Bötschenberg in Helmstedt nicht schlecht, als Sophia Faulstich und Elisa Nimmerrichter ihre Drucke in Empfang nahmen. Ihre Freude war groß, aber ihre anschließende Geste noch größer. Sie schenkten beide Drucke ihrer Schule – eine für das Lehrer*innen-, die andere für ihr Klassenzimmer. So haben sie nicht nur dazu beigetragen, ihre Schule etwas bunter zu machen, sondern auch ein Stückchen des Einheitsgraffitos für viele Menschen sichtbar nach Helmstedt gebracht.

Und wer weiß, vielleicht greifen neben Elisa und Sophia auch andere Schüler*innen und Lehrer*innen an ihrem Gymnasium die Grundidee der AWO und der „East Side Gallery 2.020 Hötensleben“ auf und bewegen in Zukunft gemeinsam und generationenübergreifend etwas zur Verschönerung ihres Quartiers. Die Erinnerung daran hängt nun an den Wänden. Der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e. V. und die AWO AG MeGa Hötensleben wünschen viel Erfolg!

Mit gutem Beispiel voran: Erinnerungsbild für Lehrer Olaf Buchmayer in Eilsleben

Mit gutem Beispiel voran: Erinnerungsbild für Lehrer Olaf Buchmayer in Eilsleben

Lehrer sind alt, machen nichts Cooles und überhaupt haben die keine Ahnung ... so die Meinung vieler Schüler*innen. Dass es auch anders geht, zeigt Olaf Buchmayer, Lehrer an der Gemeinschaftsschule Eilsleben mit Hauptwohnsitz in Magdeburg. Er und seine Familie nahmen im Sommer bei der Spray-Aktion „East Side Gallery 2.020 Hötensleben“ teil und hatten sich für die kreative Gestaltung des Magdeburger Abschnitts entschieden. Nun kehrt ein Stückchen davon als Druck auf einer Aludibondplatte zu ihm zurück. Für die Schüler*innen seiner Schule war das auf jeden Fall ein Erlebnis in der großen Pause und vielleicht auch Anreiz, sich bei ähnlichen Aktionen ebenfalls mit einzubringen – wieso sollte schließlich nur der Lehrer im Rampenlicht stehen? Nina und Anna machen schon mal den ersten Schritt. Ein Dankeschön geht an Sophie fürs Foto machen. Die nächste Mitmachaktion kommt bestimmt und Olaf Buchmayer ist auf jeden Fall wieder mit dabei!

Zurück

Weitere Beiträge, die Sie interessieren könnten

Die AWO sorgt in vielen Regionen in Sachsen-Anhalt für eine soziale Schuldnerberatung und hat den gesamten Menschen in seinem Umfeld im Blick. Zur bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung vom 30. Mai bis 6. Juni fordert die Arbeiterwohlfahrt ein Recht auf Schuldnerberatung für alle.

Die Vorschulkinder aus der Mäuse- und der Froschgruppe der AWO Natur-Kitas Niederndodeleben gingen auf eine große Natur- und Umweltrallye im Dorf Niederndodeleben.

Wir rufen auch in diesem Jahr anlässlich des Weltblutspendetages am 14. Juni dazu auf, einen ganz praktischen Beitrag zur Solidarität zu leisten, denn jede Blutspende ist eine konkrete Hilfe für andere.

Vor knapp 30 Jahren haben die Vereinten Nationen den 15. Mai als Internationalen Tag der Familie ins Leben gerufen.  Die AWO in Sachsen-Anhalt nimmt dieses Datum zum Anlass, die Forderung nach mehr Unterstützung und Förderung für Familien zu bekräftigen.

Die AWO in Sachsen-Anhalt fordert einen politischen Durchbruch für die Pflege.

Wir sind überwältigt von der großen Solidarität und Hilfsbereitschaft für die Menschen in der Ukraine sowie die Menschen auf der Flucht.