Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai

, Magdeburg

Mit dem 5. Mai wurde bewusst der Europatag als Protesttag gewählt, um auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen, die leider immer noch allzu oft übersehen werden.

Am 5. Mai 1949 wurde der Europarat als erste europäische Organisation nach dem 2. Weltkrieg gegründet. Die Gründung war ein Meilenstein europäischer Kooperation und Identifikation zur Herstellung von Frieden, Demokratie und Stabilität. Schon damals war klar, dass die großen Herausforderungen der Zukunft nur gemeinsam bewältigt werden können.

Ziel war ein friedliches und starkes Europa, das für die Rechte aller Europäer eintritt.

Ebenso am 5. Mai findet jährlich der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Mit dem 05. Mai wurde bewusst der Europatag als Protesttag gewählt, um auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen, die leider immer noch allzu oft übersehen werden. Die Gleichstellung aufgrund der Gleichwertigkeit aller Menschen ist die zentrale europäische Idee, an der sich die Europäische Gemeinschaft misst. 

Die Partnerschaften für Demokratie Burg und Genthin möchten die Gedenktage zum Anlass nehmen, um dazu zu ermutigen, sich diese Idee noch einmal vor Augen zu führen. Sich zu fragen, was Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Gleichstellung in unserem alltäglichen Zusammenleben bedeuten; Was jede*r einzelne dazu beitragen kann; und wie wir als Gemeinschaft noch stärker und gleichberechtigter zusammenwachsen können.

Mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und gegen jede Form von Extremismus und Ausgrenzung. Die lokalen Partnerschaften für Demokratie fördern Projekte in ganz Deutschland, die sich für ein vielfältiges, respektvolles und gewaltfreies Miteinander einsetzen – so auch im Jerichower Land. Interessierte und Engagierte können sich zu allen Projektideen, die sich im Themenfeld Inklusion, Antidiskriminierung, Chancengleichheit, Gleichberechtigung und Vielfalt gestalten an die Partnerschaften für Demokratie in Burg und Genthin wenden, um mehr zu erfahren, wie Demokratieprojekte erfolgreich umgesetzt werden können.

Kontakt

Elke Förste
Koordinatorin der Partnerschaft für Demokratie Genthin, Jerichow und Elbe-Parey
Mobil: +49 1703735745
Elke.Foerste@awo-sachsenanhalt.de, AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Philip Müller
Koordinator „Partnerschaft für Demokratie“ Burg und sdl. JL
Telefon: +49 3921 9775 726, Fax: +49 391 99977 719
Philip.Mueller@awo-sachsenanhalt.de, AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai

Zurück

Weitere Beiträge, die Sie interessieren könnten

Die aktuelle Ausgabe der AWO Verbandszeitschrift Wertvoll engagiert steht unter dem Motto: DEMOKRATIE.MACHT.ZUKUNFT.

Am 5. April 2024 ist der Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant Peter Sodann in Halle verstorben. Er hat auch viele soziale Projekte der AWO Gemeinschaftsstiftung Sachsen-Anhalt mit Engagement unterstützt.

Der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e. V. ist Erstunterzeichnerin des Aufrufs zu einer sachlichen Migrationsdebatte in Sachsen-Anhalt. Auch Einzelpersonen können diesen wichtigen Aufruf unterzeichnen und damit ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Beratungsstelle Magdalena kooperiert mit Zentrum für sexuelle Gesundheit

Nach der Ankündigung des Sozialministeriums, den Landesrahmenvertrag zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) einseitig zu kündigen, herrscht großer Unmut bei der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen-Anhalt e.V..

Die AWO begrüßt die Erstellung des Aktionsplans als wichtigen Schritt, sieht aber weiterhin massiven Handlungsbedarf.