Homeoffice – Der Kampf mit dem Drucker

, Magdeburg

Das Homeoffice bringt die ein oder andere Widrigkeit mit sich. Eine Mitarbeiterin berichtet über den Versuch, ein Blatt in Farbe auszudrucken.

Homeoffice – Der Kampf mit dem Drucker

Es ist soweit: Nach unglaublichen sechs Wochen Homeoffice muss ich nun doch mein erstes Blatt ausdrucken. So weit, so gut. Mein Drucker müsste ja ausgeruht genug sein nach seiner langen Pause. Also einfach nur einschalten … Ach ja, kein WLAN. Naja, dann drück ich eben schnell die WPS-Taste, da komm ich gerade noch so ran. Nach zwei erfolglosen Versuchen rät mir mein Drucker, ich solle im Handbuch nachlesen. Gut, dann eben das halbe Arbeitszimmer umräumen, Schrank vorziehen, und mit einer Hand halb hinter der Kommode eingeklemmt irgendwie ein unscharfes Foto vom Router-Passwort machen. Mein Drucker dankt es mir und gibt sich mit dem Passwort zufrieden – endlich, es kann losgehen. „Mein GELB ist leer!“ Wie gut, dass ich für diesen Fall gerüstet bin. Ich gebe dem Drucker, wonach es ihm verlangt. „GRAU und SCHWARZ neigen sich übrigens auch dem Ende, liebe Druckerbesitzerin.“ Na klar. Habe ich – vorbildlich wie ich bin – ebenfalls da und füttere das Gerät mit den gewünschten Farben. Jetzt aber.

Mein PC findet den Drucker auf Anhieb und für einen kurzen Moment bin ich der glücklichste Mensch in der ganzen Wohnung – wenn auch der einzige. „Meine Druckerklappe ist offen!“ Ich drehe mich um. Die Druckerklappe ist zu. „Sie ist offen!“ Nein … ist sie nicht, denke ich mir und ziehe nach 20 Minuten erfolglosem Kampf des Ausschaltens, wieder Einschaltens und Neustartens den Stecker. Neustarten. Ein letztes Mal. „Benutze bitte beim nächsten Mal die dafür vorgesehene AN-/AUS-Taste. Stecker rausziehen macht mich kaputt.“ Du machst mich kaputt denke ich mir, als ich den 14. Druckversuch starte – für EIN BLATT in A4-Größe. „Meine Klappe ist offen.“

Das Ende vom Lied: Ich habe mich hingesetzt und meinen Frust heruntergeschrieben, damit mein Drucker nicht aus Versehen den Weg aus dem Fenster findet. Und gerade, als ich diesen Satz vollende, beginnt mein Drucker zu drucken. MEIN BLATT.

Was ich damit sagen will: Man sollte nie die Hoffnung aufgeben!

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