AWO zur Impfpflicht: Wir alle stehen in der Verantwortung!

, Magdeburg

Die Gesamtgesellschaft – und damit jeder einzelne – steht in der Verantwortung, die Pandemie zu bekämpfen und sich selbst und andere zu schützen. Der Bund muss endlich zügig und konsequent die Regelungen für die allgemeine Impfpflicht auf den Weg bringen.

Der Schutz der von uns in unseren sozialen Einrichtungen und Diensten betreuten Menschen hat für uns immer oberste Priorität. Deshalb bringen wir den Impfprozess bei der Mitarbeiterschaft zielgerichtet voran. Unsere Beschäftigten waren die ersten, die sich in großer Verantwortung gegenüber den ihnen anvertrauten Menschen mehrheitlich für eine Impfung entschieden haben. Für uns als Arbeitgeber steht seit Beginn der Impfungen eine positiv ausgerichtete und umfassende Aufklärung der Mitarbeiter*innen im Vordergrund. Wir nutzen die Zeit, um die Impfbereitschaft weiterhin zu erhöhen. Weder wir als Arbeitgeber möchten langjährige Mitarbeitende verlieren noch möchten unsere Mitarbeiter*innen ihren Beruf aufgeben, der für viele eine Berufung darstellt.

So unabdingbar es ohne Frage ist, in sozialen und medizinischen Bereichen eine sehr hohe Impfquote zu erzielen, so sehen wir als AWO die Bewältigung der Pandemie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die einrichtungsbezogene Impfplicht kann hier nur ein 1. Schritt sein! Alle, bei denen gesundheitsbedingte Gründe nicht dagegensprechen, sollten sich deshalb impfen lassen. Die Impfpflicht darf sich nicht nur auf diejenigen Berufsgruppen im Gesundheits- und Sozialwesen reduzieren, die in der Pandemie bis zur Erschöpfung ihre Dienste erbringen. Hier steht die Gesamtgesellschaft – und damit jeder einzelne – in der Verantwortung, die Pandemie zu bekämpfen und sich selbst und andere zu schützen. Der Bund muss deshalb endlich zügig alle offenen Punkte zur Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht klären und konsequent die Regelungen für die allgemeine Impfpflicht auf den Weg bringen.

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