Initiative Weltoffenes Magdeburg

, Magdeburg

Menschenketten mal anders sowie Kerzen anzünden, analog und virtuell: Auch unter Corona-Bedingungen beteiligt sich die AWO an der Aktionswoche “Eine Stadt für alle – Weltoffenes Magdeburg" vom 16. bis 27. Januar.

Analog und virtuell Kerzen anzünden

Eine rote Gedenkkerze steht auf steinernem Untergrund

Vor 76 Jahren, am 16. Januar 1945, wurde Magdeburg durch den schwersten Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zu 60 Prozent zerstört. Menschen starben, wurden vermisst, verloren ihr Hab und Gut, mussten die Stadt verlassen und befanden sich auf der Flucht vor Zerstörung und Gewalt.

Der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt ruft alle Magdeburger*innen auf, am 16. Januar um 21.28 Uhr, also zu dem Zeitpunkt, als 1945 die Bombenangriffe auf Magdeburg begannen, eine Kerze anzuzünden. Auch in den sozialen Netzwerken können virtuell Gedenklichter angezündet und Fotos davon geteilt werden, um somit der Zerstörung und den Opfern zu gedenken und ein Zeichen für ein friedvolles und tolerantes Miteinander zu setzen.

 

Menschenketten mal anders, überall im gesamten Stadtgebiet 

Der AWO Kreisverband Magdeburg ruft alle Magdeburger*innen dazu auf, eine große, bunte, gemalte und gebastelte Menschenkette in Magdeburg zu bilden, durch alle Stadtteile hinweg. Dafür können mit Fenstermalkreide Menschen oder eine kleine Menschenkette ins Fenster oder mit Kreide auf den Gehweg gemalt werden. Oder man bastelt mit der Familie, in den Teams verschiedene Menschen und fügt sie dann sichtbar in den Fenstern oder an einem anderen sichtbaren Ort zu einer Menschenkette zusammen. Auch in den sozialen Netzwerken können Fotos von Menschenketten geteilt werden. So kann man Abstand wahren und doch zusammenhalten!

 

Piktogramm bunte Reihe Menschen

Zurück

Weitere Beiträge, die Sie interessieren könnten

Die aktuelle Ausgabe der AWO Verbandszeitschrift Wertvoll engagiert steht unter dem Motto: DEMOKRATIE.MACHT.ZUKUNFT.

Am 5. April 2024 ist der Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant Peter Sodann in Halle verstorben. Er hat auch viele soziale Projekte der AWO Gemeinschaftsstiftung Sachsen-Anhalt mit Engagement unterstützt.

Der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e. V. ist Erstunterzeichnerin des Aufrufs zu einer sachlichen Migrationsdebatte in Sachsen-Anhalt. Auch Einzelpersonen können diesen wichtigen Aufruf unterzeichnen und damit ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Beratungsstelle Magdalena kooperiert mit Zentrum für sexuelle Gesundheit

Nach der Ankündigung des Sozialministeriums, den Landesrahmenvertrag zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) einseitig zu kündigen, herrscht großer Unmut bei der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen-Anhalt e.V..

Die AWO begrüßt die Erstellung des Aktionsplans als wichtigen Schritt, sieht aber weiterhin massiven Handlungsbedarf.