Nach 10 Jahren Kindergarten: Leiterin geht in den Ruhestand

, Niederndodeleben

Gestern wurde die Leiterin der AWO Natur-Kitas in Niederndodeleben, Frau Ines Ziemer, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Zehn Jahre leitete Ines Ziemer die AWO Natur-Kitas Börderübchen und Schrotewichtel in Niederndodeleben mit ganz viel Herz. Am Dienstag, den 19. Dezember, verabschiedeten wir sie in den wohlverdienten Ruhestand. Da bedauerlicherweise Frau Steffi Schünemann, Vorständin Verband und Sozialpolitik, krankheitsbedingt die Abschiedsrede nicht halten konnte, verlas diese stellvertretend Rebecca Kutz, Referentin Kinder- und Jugendhilfe / Familienpolitik:

„Liebe Ines, man soll gehen, wenn`s am Schönsten ist – zweimal haben wir diesen Moment schon verschoben – zweimal bist du freiwillig und deinem großen Verantwortungsgefühl geschuldet in die Verlängerung gegangen, weil es eben noch nicht am Schönsten war, weil die Fortführung der Leitung nicht gesichert war. Dafür sind wir dir als Träger sehr dankbar. [...] Jetzt aber ist er da, der Moment des Abschieds und des Loslassens.“

Weiter betonte sie:

„Du hast die beiden Kitas, die Natur-Kitas Börderübchen und Schrotewichtel in den letzten 10 Jahren geprägt, überall ist deine Handschrift zu sehen. Trotz der Herausforderungen und Krisen der letzten Jahre haben sich die Kitas unter deiner Leitung als Natur-Kitas profiliert, es ist ein Förderkreis entstanden, du hast die Patenschaft mit der Kita im Senegal aufgebaut, Partizipation und Beteiligung von Kindern – eines deiner Herzensthemen – ist mit deinem Engagement gestärkt worden. Ja, im letzten Jahr konnte tatsächlich auch noch die Kita-App eingeführt werden. Und ich könnt noch mehr aufzählen, wäre die Zeit nicht begrenzt. Liebe Ines, wenn du von den deinen Kitas gesprochen hast, dann haben wir es in deinen Augen funkeln sehen. Du warst immer mit Herzblut dabei, bei den kleinen wie bei den großen Projekten. Diese Begeisterung, die konntest du übertragen. Du konntest andere mit begeistern.

Besonders die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung des Teams habe Frau Ziemer in all den Jahren maßgeblich geprägt:

„Erzieher*innen leiten beispielsweise den Gesundheitszirkel und die Weiterentwicklung der Natur-Kitas. Weil sie es können, und – und das ist das Entscheidende – weil sie in dir eine Leitung hatten, die ihnen das zutraute und sie machen ließ. Dieses Verantwortungsgefühl des Teams, das Selbstbewusstsein und auch die Kreativität, immer wieder neue Wege zu wagen und selbst in den herausforderndsten Zeiten die Kita für die Kinder immer besser werden zu lassen – diesen Geist, den hast du hier gepflanzt und er wird, da bin ich mir sicher, auch in Zukunft schöne Früchte in den Kitas tragen.

Jedes Kind bedankte sich für die tolle Betreuung mit einer Rose bei ihr. Die Mitarbeitenden der Einrichtungen und der Geschäftsstelle sowie ehemalige Kolleg*innen ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, sich persönlich zu verabschieden und viele Geschenke zu überreichen. Zu den Gästen gehörte auch Frau Ute Moritz, die Gründerin der Patenkita im Senegal. Sie überraschte Frau Ziemer mit einer Live-Videoschaltung nach Malicounda. Gemeinsam mit dem AWO-Vorstand flug sie anlässlich des fünften Jahrestages der bestehenden Patenschaft vor einigen Monaten nach Westafrika zur Einrichtung "Case de Keur Thomas", um die Kinder und Erzieher*innen zu besuchen. Sie nun noch einmal zu sehen, rührte sie zutiefst.

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