Sprach-Kitas retten: Bei einer öffentlichen Aktion wurden Kita-Statements an Staatssekretärin Susi Möbbeck übergeben

, Magdeburg

Am 19. Oktober fand im Rahmen der Kampagne „Sprach-Kitas retten!“ ein bundesweiter Aktionstag statt. Auch der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. beteiligte sich.

Am Mittwoch, den 19. Oktober, machten sich bei einer öffentlichen Aktion vor dem Magdeburger Landtag alle 225 Sprach-Kitas in Sachsen-Anhalt sichtbar. Für jede Sprach-Kita wurde symbolisch ein Karton aufgestellt. Die Kartons wurden von den Kindern und pädagogischen Fachkräften aus den Einrichtungen selbst gestaltet.

Unser Anliegen ist es, nach der überaus erfolgreichen Petition am Deutschen Bundestag (über 200.000 Unterschriften) ein Zeichen für den Erhalt der gewachsenen Strukturen und für die Verbesserung der Qualität in der frühkindlichen Bildung zu setzen. Die Aktion sollte dazu beitragen, dass sich Bund und Länder zeitnah einigen und keine Kürzungen im Bereich der frühkindlichen Bildung vornehmen.

Die Kartons wurden während der Aktion nacheinander spiralförmig auf dem Domplatz platziert. Dazu ertönte jeweils ein Gongschlag und die Eckdaten der Kita wurden verlesen. Zudem wurden die Statements der Sprach-Kitas zu den drohenden Folgen, die ein Auslaufen des Bundesprogrammes zum 31.12.2022 für die pädagogische Arbeit in den Einrichtungen hätte, ausgelegt.

Forderungen an Staatssekretärin Susi Möbbeck übergeben

Gegen Mittag trugen die Akteur*innen die Kita-Statements schließlich an Vertreter*innen des Parlaments heran. Dafür wurden die Statements gesammelt in einem Koffer an die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Susi Möbbeck, übergeben.

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