AWO Fachstelle Vera über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Menschenhandel

, Magdeburg

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Menschenhandel möchte die AWO Fachstelle Vera auf die Auswirkung der Corona-Pandemie und die Situation Betroffener aufmerksam machen.

Schutz von Betroffenen von Menschenhandel muss weiterhin gewährleistet sein

Auch wenn die offiziellen Zahlen zum Thema Menschenhandel rückläufig sind, ist nicht davon auszugehen, dass der Menschenhandel tatsächlich abgenommen hat. Im Gegenteil konnten gerade durch die Fokussierung auf die Corona-Pandemie die Ausbeutungsstrukturen weiter entwickelt werden, Anwerbestrukturen verlagerten sich in das Digitale, Kontrollen oder überhaupt der Zugang zu Unterstützung für die Betroffenen durch aufsuchende Arbeit waren nur eingeschränkt möglich. Somit war die Identifikation der Betroffenen erschwert.

Der Schutz von Betroffenen von Menschenhandel muss weiterhin und gerade während der Pandemie gewährleistet sein. In diesem Zusammenhang leistet der barrierearme Zugang zu Sozialleistungen sowie gesundheitliche Versorgung und sicherer Unterbringung einen wichtigen Beitrag. Dazu ist ebenso die Aufrechterhaltung und Verbesserung der Beratungsstrukturen für Betroffene von Menschenhandel, als ein Grundpfeiler der Unterstützung von Betroffenen, angezeigt. Denn eine bedarfsorientierte und auskömmliche Ausstattung von Fachberatungsstellen ist unbedingt notwendig, um Betroffene von Menschenhandel adäquat zu begleiten und sie in der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen.

Der Welttag gegen Menschenhandel jährt sich in diesem Jahr zum achten Mal und wurde von den Vereinten Nationen beschlossen. Dieser Tag soll die Betroffenen in den Blick nehmen und Aufmerksamkeit für dieses global verbreitete Problem schaffen.

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