Einweihung des AWO Quartiersbüros in Burg-Nord

Einweihung des AWO Quartiersbüros in Burg-Nord

Burg,

Im AWO-Quartiersprojekt „Mitreden in Burg-Nord“, welches von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert wird, wurde der nächste Schritt gegangen: Am 30.09. wurde die Einweihung des Quartiersbüros im Stadtteil gefeiert.

 

Das sonnige Wetter und die baumbestandene Wiese bildeten einen gemütlichen Rahmen. Den Auftakt der Eröffnung bildeten Gruß- und Geleitworte von Steffi Schünemann, Vorständin Verband und Sozialpolitik im AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., und Heino Näth, Vorstand der BWG und Kooperationspartnerin vor Ort. Hierbei wurde ein Überblick zum Projekt gegeben und die bisherige gemeinsame Arbeit reflektiert. Durch einen anschließenden spannenden und umfassenden Einblick in die Geschichte des Viertels mit seinen Besonderheiten hat der Stadthistoriker und Heimatforscher Paul Nüchterlein eine interessante Grundlage geliefert für die weitere Auseinandersetzung mit dem Stadtteil. Das AWO Quartiersprojekt ruft in diesem Zuge zur Einreichung von Fotos aus Burg-Nord auf. Die Fotos werden eingescannt und die Besitzer*innen erhalten ihre Originale zurück. Es besteht die Idee, aus den gesammelten Fotos eine kleine Ausstellung zum Viertel zu konzipieren.

Im Anschluss stellte Projektmitarbeiterin Josephine Tetzner die bisher gesammelten Erkenntnisse aus Gesprächen und Aktionen mit Bewohner*innen und Akteur*innen vor. Die Ergebnisse gliederten sich nach Vorzügen und Potentialen des Viertels, nach Ideen und Bedarfen sowie nach möglichen Herausforderungen. Besonders hervorgehoben wurden die ruhige und gleichzeitig innenstadtnahe Lage, eine grundlegend gute Versorgung sowie die vielen Grünflächen im Viertel. Es besteht der Wunsch nach mehr kulturellen und sozialen Angeboten im Viertel für Jung und Alt, unterschiedliche Ideen für die Nutzung der vielen Wiesen kamen auf, die Schaffung öffentlicher Sitzgelegenheiten wurde angeregt. Aus diesen Aspekten wird nun ein erstes Quartierskonzept erstellt, welches im weiteren Verlauf mit interessierten Bewohner*innen und Akteur*innen gemeinschaftlich weiterentwickelt werden soll.
Durch das offene Veranstaltungskonzept ergaben sich Gespräche mit Passant*innen und weitere Ideen kamen auf, beispielsweise die Entwicklung eines nachbarschaftlichen Tauschkonzepts für Unterstützungen im Alltag und Gegenstände aller Art.

Nun gibt es eine konkrete Anlaufstelle für die Anwohner*innen aus dem Viertel. Josephine Tetzner ist ab sofort in der Wilhelm-Kuhr-Str. 13b zu finden. Genaue Sprechzeiten finden sich noch in der Abstimmung und werden zeitnah bekanntgegeben.

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