Aktuelles

Neuerungen zum ProstSchG

 

Aktuell wurde die Zuständigkeit des Landesverwaltungsamtes in Halle zur Anmeldung nach ProstSchG bis zum 28.02.2019 verlängert.

Die Gesundheitsberatung findet bereits in den kreisfreien Ständten und Landkreisen statt, die Anmeldung nach ProstSchG bleibt beim Landesverwaltungsamt Halle.

Verhalten bei einer Finanzprüfung oder Razzia

Das Eingangsschild magdalena Beratung und Streetwork für Frauen und Trans*Frauen in der Prostitution

Fragt nach, WER die Kontrolle bei euch durchführt. Lasst euch die Dienstnummern und die Namen der Menschen geben, die eine Razzia bei euch durchführen. Die Beamten der Polizei und vom Zollamt treten IMMER in Uniform auf. Es dürfen keine Kontrollen OHNE Uniform durchgeführt werden. OHNE Angabe von Gründen dürfen Sie euch KEIN GELD abnehmen, nicht in eure privaten HANDYS schauen, um an Informationen zu kommen. Falls es euch komisch vorkommt, ruft bei der entsprechenden Stelle an (Polizei/LKA, Steuerfahndung, Zoll) und fragt nach, ob es eine Razzia gegeben hat!

Polizei/LKA: Ermittlung wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

  • Angaben zur Person dürfen von der Polizei geprüft werden: Vorname, Familienname, Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand, derzeitige Tätigkeit, Wohnort und Staatsangehörigkeit, ausländischer Pass und Aufenthaltstitel.
  • Du musst nicht aussagen, weder bei der Polizei noch der Staatsanwaltschaft, wenn sich das Strafverfahren gegen dich richtet und du dich selbst belasten würdest.

Steuerfahndung: Ermittlung wegen Steuerstraftaten und Steuerordnungswidrigkeiten

  • Du musst, wenn du eine Steuernummer besitzt, diese Steuernummer und deinen Namen sagen und deinen Pass vorzeigen.
  • Du musst nicht direkt vor Ort auf Fragen der Steuerfahndung antworten. Du kannst verlangen, dass dir die steuerrechtlichen Fragen schriftlich zugesandt werden.
  • Du musst nicht aussagen, wenn du dich selbst belasten würdest. Wird von der Steuerfahndung darauf bestanden, kontaktiere einen Rechtsbeistand.

Zollamt LSA: Kontrollen zu illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit

Du musst Angaben zu deiner Person machen (Vorname, Familienname, Geburtsname, Geburtsort und -tag, Familienstand, derzeitige Tätigkeit, Wohnort und Staatsangehörigkeit, ausländischer Pass sowie Aufenthaltstitel). Unterlagen vorzeigen, aus denen der Umfang, Art und Dauer deines Beschäftigungsverhältnisses hervorgeht.

  • Du musst nicht aussagen, wenn du dich selbst belastest.
  • Es ist dein Recht, die Aussage zu verweigern.
  • Bei Fragen gilt: belastest du dich selbst, Aussage verweigern und wenn nötig Rechtsbeistand hinzu holen; falls nein, kann geantwortet werden.

Meldungen und Nachrichten

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus dem AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.

26. Mai Europawahl: Postkarten-Aktion des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt

Magdeburg,

Mit einer Postkarten-Aktion macht der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. auf die Europawahlen am 26. Mai aufmerksam. Das Motto lautet #gehwählen.

» weiter

AOK-Gesundheitstag am 14. Mai im AWO Seniorenzentrum Leuna

Leuna,

Fußgesundheit: So lautete das Thema des Gesundheitstages für die Mitarbeiter*innen im AWO Seniorenzentrum Leuna, der am Dienstag in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt stattfand.

» weiter

Geschäftsführer*innen beraten Pflegethemen

Magdeburg,

Die Qualität in der Pflege beschäftigte die Geschäftsführer*innen-Konferenz am Dienstag in Magdeburg.

» weiter

Workshop Argumentieren für Zivilcourage am 22. Mai

Genthin,

Was tun bei populistischen Sprüchen und abfälligen Äußerungen? Die Teilnehmenden lernen, wie sie mit rassistischen Sprüchen und Diskriminierung umgehen können.

» weiter

Zum Tag der Pflege am 12. Mai

Magdeburg,

Bilanz aus 8 Jahren AWO Pflegeberatung: Die Pflegesituation trifft Angehörige oft unvorbereitet. Die kostenlose AWO Pflegehotline 0800 6070110 half über 600 Ratsuchenden.

» weiter