Verhalten bei einer Finanzprüfung oder Razzia

Flyer und Postkarten der Beratungsstelle magdalena Beratung und Streetwork für Frauen und Trans*Frauen in der Prostitution

Fragt nach, WER die Kontrolle bei euch durchführt. Lasst euch die Dienstnummern und die Namen der Menschen geben, die eine Razzia bei euch durchführen. Die Beamten der Polizei und vom Zollamt treten IMMER in Uniform auf. Es dürfen keine Kontrollen OHNE Uniform durchgeführt werden. OHNE Angabe von Gründen dürfen Sie euch KEIN GELD abnehmen, nicht in eure privaten HANDYS schauen, um an Informationen zu kommen. Falls es euch komisch vorkommt, ruft bei der entsprechenden Stelle an (Polizei/LKA, Steuerfahndung, Zoll) und fragt nach, ob es eine Razzia gegeben hat!

Polizei/LKA: Ermittlung wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

  • Angaben zur Person dürfen von der Polizei geprüft werden: Vorname, Familienname, Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand, derzeitige Tätigkeit, Wohnort und Staatsangehörigkeit, ausländischer Pass und Aufenthaltstitel.
  • Du musst nicht aussagen, weder bei der Polizei noch der Staatsanwaltschaft, wenn sich das Strafverfahren gegen dich richtet und du dich selbst belasten würdest.

Steuerfahndung: Ermittlung wegen Steuerstraftaten und Steuerordnungswidrigkeiten

  • Du musst, wenn du eine Steuernummer besitzt, diese Steuernummer und deinen Namen sagen und deinen Pass vorzeigen.
  • Du musst nicht direkt vor Ort auf Fragen der Steuerfahndung antworten. Du kannst verlangen, dass dir die steuerrechtlichen Fragen schriftlich zugesandt werden.
  • Du musst nicht aussagen, wenn du dich selbst belasten würdest. Wird von der Steuerfahndung darauf bestanden, kontaktiere einen Rechtsbeistand.

Zollamt LSA: Kontrollen zu illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit

Du musst Angaben zu deiner Person machen (Vorname, Familienname, Geburtsname, Geburtsort und -tag, Familienstand, derzeitige Tätigkeit, Wohnort und Staatsangehörigkeit, ausländischer Pass sowie Aufenthaltstitel). Unterlagen vorzeigen, aus denen der Umfang, Art und Dauer deines Beschäftigungsverhältnisses hervorgeht.

  • Du musst nicht aussagen, wenn du dich selbst belastest.
  • Es ist dein Recht, die Aussage zu verweigern.
  • Bei Fragen gilt: belastest du dich selbst, Aussage verweigern und wenn nötig Rechtsbeistand hinzu holen; falls nein, kann geantwortet werden.

Meldungen und Nachrichten

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus dem AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.

Petition: Zukunft sichern - Jugendarbeit vor Ort retten!

Magdeburg,

Der AWO Kreisverband Salzland e.V. in Sachsen-Anhalt muss ab 01.07.2019 einen seiner Jugendclubs schließen. Grund ist die unter­finanzierte offene Kinder- und Jugendarbeit. Nun ist eine Petition gestartet.

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Pflege-Clowns bringen Freude und Humor in Sachsen-Anhalts AWO Seniorenzentren

Magdeburg,

Gemeinsam Lachen und Freude schenken, das ist Anliegen der Pflege-Clowns, die in unseren AWO Seniorenzentren zum Einsatz kommen. Freiwillige können sich noch anmelden.

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SEEBRÜCKE: Kundgebung auf dem Hasselbachplatz

Magdeburg,

Am 06.07. veranstaltet die Bewegung Seebrücke eine Kundgebung auf dem Hasselbachplatz. Schließt euch an und zeigt als Zeichen der Solidarität orange.
WIR ALLE SIND DIE SEEBRÜCKE!

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Neue Ausgabe der AWO Verbandszeitschrift Wertvoll engagiert

Magdeburg,

Im Juni erschien die erste Ausgabe 2019 der AWO Verbandszeitschrift Wertvoll engagiert unter dem Motto „100 Jahre AWO: Gestern - Heute - Morgen“.

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AWO erweitert Landesvorstand

Magdeburg,

Zum 1. Juli wird der Vorstand als geschäftsführendes Gremium des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V. verstärkt und kümmert sich nun im dreier Team um die Schlagkräftigkeit der AWO.

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