Trotz Schließungen: AWO Natur-Kitas sammeln Ideen für Kinder

Niederndodeleben,

Rund 150.000 Kinder im Land sind von den Schlie­ßungen aufgrund von Corona betrof­fen. Neben einer kind­gerech­ten Erklärung haben die AWO Natur-Kitas Niedern­dodeleben jetzt Ideen zur Beschäftigung gesammelt.

 

Sachsen-Anhalts Eltern stehen in diesen Tagen vor einer echten Herausforderung: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus sind alle Kitas und Schulen wochenlang dicht, seit Mittwoch gilt das gleiche auch für Spielplätze – und niemand weiß, wie lange noch. In einer solchen Situation müssen ausreichend Ideen zur Beschäftigung her. Das dachten sich auch unsere Erzieher*innen aus den AWO Natur-Kitas Niederndodeleben – denn eigentlich wollten sie mit den Kindern in diesem Monat eine Weltraum-Reise machen. Nun geben Sie ihr Bestes, um auch von außerhalb für die Kinder da zu sein und ihnen spielerisch Wissenswertes über das All zu vermitteln. Zunächst einmal erklären sie den Kindern jedoch mit einfachen Worten, was das Coronavirus ist und wie man sich davor schützen kann.

Coronavirus kindgerecht erklärt

Ein Teddybär sitzt allein an einem Tisch im Kindergarten

Was ist eigentlich Corona? Man kann es nicht sehen. Es ist ein winzig kleiner Virus und er macht die Menschen krank. Wenn ein erkrankter Mensch niest oder die Hand gibt, kann dieser Virus auf eine gesunde Person „überspringen“ und klettert über den Mund oder die Nase in den Körper hinein. Kinder bekommen dann Fieber und Husten. Wir wollen gesund bleiben und aus diesem Grund sind wir jetzt zu Hause und können nicht mit unseren Freunden im Kindergarten zusammen sein. Wir alle haben jetzt viel Zeit, um zu Hause zu spielen.

Im Kindergarten sitzt unser Teddybär Steffen Flauschi nun ganz allein. Alle Räume sind leer und er wartet auf die Kinder, die ihn doch eigentlich auf seiner Weltraumreise begleiten wollten. Damit uns allen nicht langweilig wird, hat Steffen Flauschi eine Idee. Lasst uns gemeinsam Spielen, Basteln oder Kochen.

Hier habe ich einige Vorschläge für euch:

Ein Teddybär im Raumanzug

In der Zwischenzeit achte ich darauf, dass Corona nicht in meinen Körper kommt. Ich wasche mir öfter die Hände mit Seife und singe dazu zweimal das Lied „Happy Birthday“. Das ist lustig. Ich passe auch auf, dass ich mir nicht oft ins Gesicht fasse.

Wenn ich jemanden treffe, sage ich Hallo, gebe ihm aber nicht die Hand. Wir passen auf, dass wir uns nicht anstecken und Corona bald wieder verschwindet. Dann können wir auch schnell wieder gemeinsam mit Steffen-Flauschi im Kindergarten spielen. 

Bleibt alle gesund und munter!

Euer Steffen Flauschi und das gesamte Kita-Team

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