grün bepflanzter Innenhof im AWO Psychiatriezentrum Halle

Kontakt, Aufnahme und Anfahrt

Das AWO Psychiatriezentrum Halle ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie gemäß dem Krankenhausplan von Sachsen-Anhalt. Mit 100 stationären Betten, 40 tagesklinischen Plätzen sowie einer Psychiatrischen Institutsambulanz nimmt die Klinik an der bedarfsgerechten stationären, teilstationären und ambulanten psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung der Bevölkerung der Stadt Halle/Saale und des Saalkreises teil.

Im AWO Psychiatriezentrum Halle werden Patientinnen und Patienten mit sämtlichen psychiatrischen Störungsbildern behandelt. Gemeinsam arbeitet unser eng vernetztes Behandlungsteam für ein Ziel: Ihre Gesundheit! Das Haus hat eine über 40-jährige Tradition und liegt in Halle-Neustadt verkehrstechnisch gut gelegen unweit der Magistralen.

Kontakt AWO Psychiatriezentrum Halle

Chefarzt Dr. Frank Pillmann

Kontakt und Adresse

AWO Psychiatriezentrum Halle
Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie

Zscherbener Str. 11, 06124 Halle
Telefon 0345 6922-0

Sie möchten mehr über unsere medizinischen Leistungen und weiteren Angebote wissen, finden aber keine Antwort auf unseren Internetseiten? Wir freuen uns, wenn Sie mit uns telefonisch oder per Email Kontakt aufnehmen. Wir bitten um Verständnis, dass wir Fachfragen von uns unbekannten Patientinnen und Patienten nicht per E-Mail beantworten können.

Krankenhausleitung

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. F. Pillmann
Telefon 0345 6922-112

Pflegedienstleiterin D. Lauer
Telefon 0345 6922-119

Geschäftsführerin B. Stracke-Ernst
Telefon 0345 6922-120

Verwaltungsleiterin H. Böhland
Telefon 0345 6922-139

Psychiatrische Tagesklinik

Leiterin Tagesklinik: Oberärztin Dr. med. C. Bergunder
Telefon 0345 6922-118 und Fax 0345 6922-222

Psychiatrische Institutsambulanz

Anmeldung und Terminvergabe: A. Pfeiffer
Telefon 0345 6922-191 und Fax 0345 6922-234

Beauftragter für Medizinproduktesicherheit

Pressestelle

Angelika Heiden, Pressesprecherin
Telefon 0391 99977 705

Allgemeine Informationen zum AWO Psychiatriezentrum Halle

Aufnahme zur stationären Behandlung

In der Regel erfolgt die Aufnahme einer Behandlung in unserer Klinik, nachdem eine Hausärztin bzw. ein Hausarzt oder eine Fachärztin bzw. ein Facharzt für Psychiatrie oder für Nervenheilkunde die Notwendigkeit einer stationären oder tagesklinischen Behandlung festgestellt hat.

In diesem Falle wird ein Aufnahmetermin vereinbart und ein entsprechender Einweisungsschein durch die niedergelassene Ärztin bzw. den niedergelassenen Arzt ausgestellt. Eine notfallmäßige Behandlung findet dann statt, wenn der kassenärztliche Notdienst oder die bzw. der dem Rettungsdienst zugehörige Notarzt bzw. Notärztin eine dringende Behandlungsnotwendigkeit feststellt.

Die Kosten einer indizierten Krankenhausbehandlung trägt die entsprechende Krankenkasse oder der zuständige Sozialversicherungsträger. Die Zuzahlung zur Krankenhausbehandlung entspricht den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Entlassmanagement: Gut versorgt aus dem Krankenhaus nach Hause

Wir sind für unsere Patientinnen und Patienten da. Nicht nur während des stationären Aufenthaltes wollen wir sie gut versorgt wissen. Vielmehr möchten wir bereits zu Beginn der Behandlung damit beginnen zu gewährleisten, dass auch nach dem Krankenhausaufenthalt eine gute Versorgung stattfindet. Es ist unser Anliegen, die Patientinnen und Patienten in ihrer Eigenverantwortung zu unterstützen, um ihre Selbstständigkeit zu erhalten und zu fördern. Wir möchten informierend, beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Um ein mögliches Versorgungsdefizit zu vermeiden sowie Belastungen für Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen nach einem stationären Krankenhausaufenthalt gering zu halten, sind wir mit unserem multiprofessionellen Team da. Patientinnen und Patienten, bei denen sich abzeichnet, dass sie nach der stationären Behandlung Pflege- und Unterstützungsbedarf benötigen, erhalten ein individuelles Entlassmanagement zur Sicherung einer kontinuierlichen und bedarfsgerechten Versorgung. Gemeinsam planen wir die erforderlichen Maßnahmen und setzen diese in Abstimmung mit Patientinnen und Patienten und den Angehörigen um. Die nachversorgenden Personen werden über die derzeitige Situation in Kenntnis gesetzt, wenn ein Einverständnis gegeben wird. Wir haben Strukturen geschaffen, die es uns ermöglichen, diesen Anforderungen gerecht zu werden und allen Patientinnen und Patienten somit bestmögliche Qualität in der Versorgung nach der Entlassung zu gewährleisten.

Krankenhaushygiene

Das Robert-Koch-Institut schätzt in seinen Hygiene-Richtlinien das Infektionsrisiko für Kliniken der Psychiatrie und Psychotherapie generell als niedrig ein. Trotzdem nehmen wir die Problematik von Infektionen im Krankenhaus sehr ernst. Wir sind uns auch der Gefahr bewusst, die multiresistente Erreger (u.a. MRSA) für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten darstellen. Wir haben aus diesem Grund eine Vielzahl von Maßnahmen zur Krankenhaushygiene ergriffen.

  • Wir beschäftigen einen externen Krankenhaushygieniker, der regelmäßige Begehungen durchführt, schriftliche Berichte verfasst und uns in der Hygienekommission zur Umsetzung der RKI-Richtlinie und der MedHygVO LSA berät. Zudem ist er bei allen wesentlichen Vorkommnissen in engem Kontakt mit dem hygienebeauftragten Arzt und der Hygienefachkraft, die von uns entsprechend den Richtlinien aus- und weitergebildet wurden und dem Krankenhaus als angestellte Mitarbeiter zur Verfügung stehen.
  • Der hygienebeauftragte Arzt und die Hygienefachkraft haben engen Kontakt zu den Mitarbeitern des Hauses und führen regelmäßige Schulungen und Begehungen der Stationen durch. Sie werden unterstützt durch fünf Hygienebeauftragte Pflegekräfte.
  • Das Krankenhaus hat durch die Aufstellung von Möglichkeiten zur Händedesinfektion von Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen die Prävention von Durchfallerkrankungen (z. B. Noro-Viren) entscheidend verbessern können.
  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden regelmäßig zum Umgang mit nosokomialen Erregern (z. B. MRSA) geschult.
  • Alle Anregungen und Feststellungen, die im Rahmen von Begehungen (Krankenhaushygieniker, Gesundheitsamt) erfolgen, werden zeitnah umgesetzt. Im Rahmen unseres zertifizierten Qualitätsmanagements (DIN ISO 9001) wird die Umsetzung der Anregungen und Feststellungen durch interne und externe Audits überwacht.
  • Das Krankenhaus nimmt auch am Netzwerk Hygiene in Sachsen-Anhalt teil und erhält hierfür für drei Jahre gültige Zertifikate. Das jeweils aktuelle Zertifikat kann heruntergeladen werden.
Patientenfürsprecher: Unabhängige und neutrale Ansprechpartner für Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge

Seit dem 1. Februar 2021 sind Dr. Konstanze Hamann und Martin Herzfeld als Patientenfürsprecherin bzw. Patientenfürsprecher am AWO Psychiatriezentrum Halle tätig.

Frau Dr. Hamann und Herr Herzfeld sind beide im Ruhestand und waren als kirchliche Mitarbeiter tätig, Frau Dr. Hamann zuletzt als Krankenhausseelsorgerin, Herr Herzfeld als Pfarrer. Durch ihre berufliche Biografie haben sie bereits eine Verbindung zum psychiatrischen Krankenhaus AWO Psychiatriezentrum Halle. Frau Dr. Hamann war über viele Jahre Gemeindepädagogin in der Halle-Neustädter Gemeinde, bevor sie in den Beruf der Krankenhausseelsorgerin wechselte. Unsere Mitarbeiter*innen und Patient*innen kennen Frau Dr. Hamann bereits, denn in den letzten 16 Jahren bis zum November 2019 war sie sowohl im Universitätsklinikum als auch im hier in unserer Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Zscherbener Straße als Krankenhausseelsorgerin tätig.

Herr Herzfeld war von 1990 bis 2002 Pfarrer in der Halle-Neustädter Gemeinde und begann in dieser Zeit, in unserem psychiatrischen Krankenhaus auch als Seelsorger regelmäßige Besuche zu machen. Nachdem er 2002 eine andere Aufgabe übernommen hatte und bis zum Beginn seines Ruhestands nicht mehr in Halle tätig war, übernahm Frau Dr. Hamann diese Aufgabe.

Die beiden Patientenfürsprecher vertreten die Interessen der Patienten gegenüber dem Krankenhaus. Sie prüfen Anregungen, Bitten und Beschwerden von Patienten und deren Angehörigen und können sich mit Einverständnis der Patienten unmittelbar an die zuständigen Stellen des Krankenhauses wenden. Die Patientenfürsprecher üben das Amt ehrenamtlich aus und sind dabei nicht an Weisungen gebunden. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Kontakt Patientenfürsprecher am AWO Psychiatriezentrum Halle

Erreichbar sind die beiden Patientenfürsprecher auf folgenden Wegen:

  • Per E-Mail unter
  • Während der wöchentlichen Telefonsprechstunde immer montags 16:00 bis 17:00 Uhr unter Telefon 0151 4064 2975
  • Über den Briefkasten „Patientenfürsprache“ im Krankenhausfoyer
Qualitätsmanagement
Tandemzertifikat  DIN EN ISO 9001:2008 und AWO Normen
Tandemzertifikat

Das AWO Psychiatriezentrum Halle hat ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement aufgebaut, welches sich auf die Forderungen und Kriterien der DIN EN ISO 9001 bezieht und die AWO Qualitätsstandards (AWO Tandem) überdies berücksichtigt. Die Zertifizierung erfolgte im Februar 2015 und wird jährlich überprüft und erneuert. Zusätzlich zu den formalen Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2008 werden vom Haus jene Anforderungen, welche die AWO auf der Basis ihres Leitbildes an sich selbst stellt, erfüllt. Dazu wurden die AWO Normen „Führung und Organisation" und „Dienstleistungen" geprüft.

Das Qualitätsmanagement ist als Stabsstelle der Geschäftsführung eingerichtet. Es steuert gemeinsam mit dem zentralen Qualitätsmanagement der AWO Krankenhausbetriebsgesellschaft die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Fachgruppen und sorgt als Schnittstellen für eine nachhaltige Umsetzung der Projekte im Haus.

Aufgabe des Qualitätsmanagements ist es, systematisch die Unterschiede zwischen dem angestrebten (Soll-)Zustand und den tatsächlich erreichten Leistungen (Ist-Zustand) aufzuzeigen, seine Ursachen zu analysieren und Verbesserungen einzuleiten. Wir pflegen unser Qualitätsmanagementsystem nicht nur in ausgewählten Bereichen sondern in allen Abteilungen unseres Hauses, um die Behandlung, Betreuung und Pflege unserer Patientinnen und Patienten ständig zu optimieren.

Wichtig ist uns dabei vor allem die Patientenorientierung. Im Sinne der Ausrichtung des Fachkrankenhauses als Dienstleister mit flexiblem Angebot zur Sicherstellung erforderlicher Ressourcen und Kompetenzen, aber auch im Sinne der Transparenz. Für die Patientin bzw. den Patienten soll klar ersichtlich sein, wie es um die Qualität im Haus bestellt ist. Der Qualitätsbericht (PDF-Datei) bietet da eine hervorragende Informationsmöglichkeit.

Hilfen durch den Sozialdienst

Die Sozialarbeiter*innen in unserem Krankenhaus leisten fachliche Hilfen bei sozialen, familiären, beruflichen oder finanziellen Problemen, wenn diese im Zusammenhang mit der Erkrankung oder Behinderung stehen und Auswirkungen auf das Leben der Patientinnen und Patienten haben. Dabei greifen die Mitarbeitenden des Sozialdienstes diese Themen auf und tragen zur Klärung, Minderung oder Lösung durch ihre Arbeit nach den Prinzipien der Selbsthilfe und Ressourcenorientierung bei.

  • Weitervermittlung an Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Nachsorgeeinrichtungen
  • Hilfe in sozialen Notlagen, z. B. bei Arbeitsplatzverlust, Wohnungslosigkeit, finanz. Schwierigkeiten
  • Beratung zu Krankengeld, Pflegeversicherung, Sozialhilfe, Schwerbehindertenausweis, Rente
  • Information und Hilfe bezüglich gesetzlicher Ansprüche („Hilfe im Dschungel der Paragraphen")
  • Unterstützung bei seelischen Belastungen, Krankheitsverarbeitung, persönlichen und familiären Konflikten, Angehörigengespräche
  • Einleitung von medizinischen Rehabilitatiosmaßnahmen: Anschlussheilbehandlungen, Kuren, Versorgung bei Pflegebedürftigkeit
  • Beratung zur Wiedereingliederung ins Erwerbsleben
  • Beratung zu Leistungen des Arbeitsamtes, Jobcenters, Rentenversicherungsträgers und Abklärung des Versicherungsschutzes
  • Entlassungsvorbereitung: Sozialtherapeutisches Kompetenztraining im Rahmen konkreter Einzelfallhilfe, Erarbeitung von Zukunftsperspektiven
  • Gruppenarbeit: Informationsgruppe Sucht und Motivationsfördernde Gruppe Sucht

Kontaktdaten Sozialdienst

Frau Neutert, Koordinatorin Sozialdienst
Telefon 0345 6922-151

Frau Komm Telefon 0345 6922-239

Frau Meyer Telefon 0345 6922-253

Herr Rosch Telefon 0345 6922-207

AWO Psychiatriezentrum Halle: Infrastruktur in der näheren Umgebung

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Krankenhaus im Verbund der Arbeiterwohlfahrt

Das AWO Psychiatriezentrum Halle ist ein Krankenhaus im Verbund der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Sachsen-Anhalt. Es gehört seit 2009 zur AWO Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Magdeburg. Unsere Kompetenz im ärztlichen, pflegerischen und sozialen Bereich setzen wir dafür ein, unsere Patientinnen und Patienten bestmöglich zu behandeln, zu pflegen und zu versorgen – damit sie sich wohlfühlen. Unsere Dienstleistungen beruhen auf dem zentralen Gebot der sozialen Gerechtigkeit, die wir unterschiedslos allen Menschen entgegenbringen wollen, insbesondere jenen, die unserer Hilfe bedürfen, die sich uns anvertrauen oder uns anvertraut werden.

Dafür steht die AWO

Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Sie ist aufgrund ihrer Geschichte und ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses ein Wohlfahrtsverband mit besonderer Prägung. In ihr haben sich Frauen und Männer als Mitglieder und als ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken und um den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen.

Leitsätze und Leitbild sind Grundlage für das Handeln in der Arbeiterwohlfahrt. Sie kennzeichnen Ziele, Aufgabenverständnis und Methoden der Arbeit. Mit dem Grundsatzprogramm legt die AWO ihre programmatische Ausrichtung fest. Die AWO ist ein demokratisch und föderativ aufgebauter Mitgliederverband, der Rat und Hilfe gleichermaßen für alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Bildung, Religion und Parteizugehörigkeit – anbietet. Sie ist ein unabhängiger, anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege. Die AWO ist in ihren unterschiedlichen Verbandsgliederungen in allen sozialen Bereichen aktiv tätig. Handlungsgrundlagen für alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes sind die Leitsätze.