Zum Weltflüchtlingstag setzt sich ein breites Bündnis aus Wohlfahrt, Kirchen und Zivilgesellschaft unter dem Motto „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ für die Rechte von schutzsuchenden Menschen ein.
Als AWO in Sachsen-Anhalt wissen wir: Teilhabe und Respekt für geflüchtete Menschen ist keine Selbstverständlichkeit. Flucht und Migration wird zunehmend instrumentalisiert und Schutzsuchenden grundlegende Rechte verweigert. Dem stellen wir uns entschieden entgegen! Menschenrechte sind die Grundlage unseres Zusammenlebens – sie gelten für alle, unabhängig von der Herkunft.
„Das Memorandum zeigt: Es geht auch anders! Wir rufen Politik und Gesellschaft auf, sich gemeinsam für einen starken Flüchtlingsschutz einzusetzen: durch faire Asylverfahren, sichere Fluchtwege und eine menschenwürdige Aufnahme und Integration.
„Geflüchtete müssen von Anfang an die Möglichkeit erhalten, ihre Potenziale einzubringen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben – davon profitieren wir alle, besonders in Sachsen-Anhalt.“ Steffi Schünemann, Vorständin Verband und Soziales
Das heute veröffentlichte Memorandum „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ wird von Amnesty International, AWO Bundesverband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Diakonie Deutschland, Handicap International und PRO ASYL herausgegeben und von 275 Organisationen mitgezeichnet.
Mit Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention vor 75 Jahren wurden die Rechte von Menschen, die Schutz vor Verfolgung suchen, völkerrechtlich verankert.
In dem Memorandum geben die Organisationen konkrete Impulse, wie ein funktionierender Flüchtlingsschutz gelingen kann. Aufgeteilt auf fünf Handlungsfelder, haben sie Themen identifiziert, über die Politik und Gesellschaft reden sollten:
Memorandum für einen starken Flüchtlingsschutz 2026 (2,4 MiB)