Fachabteilung für Psychiatrie

Die Fachabteilung für Psychiatrie verfügt über 111 vollstationäre Betten, drei Tageskliniken an den Standorten Jerichow, Burg und Havelberg mit gesamt 80 Plätzen sowie eine große Institutsambulanz mit allgemeinpsychiatrischer Sprechstunde. Die Behandlung ist sozial-psychiatrisch orientiert mit einem anspruchsvollen Angebot an Spezialisierung. Unser eng vernetztes und multiprofessionelles Team aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Therapeutinnen und Therapeuten, Pflegekräften sowie Sozialpädagoginnen und -pädagogen und Sozialarbeiterinnen und -arbeitern behandelt alle psychiatrischen Krankheitsbilder.

Kontakt

AWO Fachkrankenhaus Jerichow | Fachabteilung für Psychiatrie
Johannes-Lange-Straße 20, 39319 Jerichow

Chefarzt Dr. rer. nat. Martin Häring
Telefon 039343 92 2700

Psychiatrische Stationen am Standort Jerichow

Im Haus 19 können Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen oder in Lebenskrisen behandelt werden. Wir bieten ein Halt gebendes Umfeld im Rahmen einer stationären Behandlung.

Typische Krankheitsbilder sind:

  • Depression, bipolare Störung (manisch-depressive Erkrankung)
  • Schizophrenie und affektive Psychose
  • Persönlichkeitsstörung, z. B. Borderline-Störung
  • Angsterkrankung, Phobie
  • Anpassungsstörung, z. B. Burn-out
  • Somatoforme Störungen

Für die bestmögliche und individuelle Behandlung unserer Patientinnen und Patienten kommt ein multimodales Therapiekonzept zur Anwendung. Patientinnen und Patienten mit Borderline-Störung oder einer Störung der Emotionsregulation behandeln wir verhaltenstherapeutisch mit Elementen der Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT).

Therapieformen

Die Therapie beinhaltet folgende Formen und Methoden:

  • Akutbehandlung von psychiatrischen Krankheitsbildern
  • Psychotherapeutisches Aufarbeiten von Konflikten auf der Basis von verhaltenstherapeutischen Interventionen
  • Medikamentöse Therapie
  • Krisenintervention
  • Aufbau von Tagesstrukturen und Training lebenspraktischer Fähigkeiten
  • Soziotherapie und Sozialarbeit unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes
  • rTMS (repetitive transkranielle Magnetstimulation)
  • EKT (Elektro­krampftherapie)
  • Sporttherapie, Bewegungstherapie und Musiktherapie
  • Ergotherapie und Physiotherapie

Unsere Behandlung ist sozialpsychiatrisch orientiert.

Zentrale Punkte dieser Therapie sind:

  • Eine patientenorientierte, individuelle, ganzheitliche und eigenständige Gesundheits- und Krankenpflege als therapeutischen Auftrag durchzuführen
  • Die Berücksichtigung der physischen, psychischen, sozialen und intellektuellen Bedürfnisse und Ressourcen der Patienten als unverzichtbare Ausgangspunkte jeder Behandlung
  • Die Analyse der aktuellen Lebenssituation, z. B. soziale Beziehungen, Wohn-, Arbeits- und Freizeitbereiche
  • Die Einbeziehung des sozialen Umfeldes, d. h. Angehörige, Bezugspersonen und Betreuer werden im therapeutischen Prozess berücksichtigt

Kontaktdaten Allgemeinpsychiatrie


Aufnahmemanagement
Telefon 039343 92-1170

Sozialdienst
Telefon 039343 92-2142

Station 19
Telefon 039343 92-3191 (untere Etage) und Telefon 039343 92-3192 (obere Etage)

Die akutpsychiatrische Station in Haus 14 unten nimmt Patientinnen und Patienten auf, die eine stationäre Behandlung in geschützter Umgebung benötigen

Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Psychiatrische Erkrankungen
  • Schwere psychische Probleme
  • Akute psychische Störungen und Krisen
  • Suizidale Krisen

Im Einzelnen handelt es sich um die Krankheitsbilder: schwere Depressionen, Schizophrenien, Manien sowie alle psychiatrischen Erkrankungen, bei denen Eigen- und Fremdgefährdung vorliegen.

Unsere Arbeit konzentriert sich auf die Krisenintervention und das Abklingen der akuten Symptomatik, z. B. nach Suizidversuchen oder Erregungszuständen. Bei der akutpsychiatrischen Behandlung nehmen soziotherapeutische, physio-, sport- und ergotherapeutische Elemente einen großen Stellenwert ein. Zur Stabilisierung werden die Patientinnen und Patienten dann entsprechend der zu behandelnden Krankheitsbilder auf die jeweiligen Behandlungsstationen des Hauses verlegt.

Diagnostik

  • Psychiatrisch-neurologische Befunderhebung einschließlich laborchemischer und apparativer Diagnostik
  • Bei Bedarf Hinzuziehung von Fachärztinnen und -ärzten anderer Spezialgebiete und von Psychologinnen und Psychologen
  • der individuellen Problematik und Therapieplanung
  • Therapeutische Ansätze ergeben sich im Dialog mit den Patientinnen und Patienten

Therapieformen

  • Psychopharmakotherapie, Behandlung körperlicher Erkrankungen
  • Psychiatrische Behandlung durch Einzelgespräche
  • Psychiatrische Krankenpflege als Begleitung und Hilfestellung bei der Alltagsbewältigung
  • Sozialarbeit, z. B. Organisation und Einleitung notwendiger rehabilitativer und betreuerischer Hilfen in den Bereichen Wohnen, Freizeit und Arbeit
  • Ergotherapie, z. B. beschäftigungs- und arbeitstherapeutische Angebote zur Unterstützung der medizinisch rehabilitativen Behandlung
  • Sporttherapie, z .B. Aufbau körperlicher Aktivität, Verbesserung und Wiederherstellung körperlicher Belastbarkeit
  • Musik- und Kunsttherapie zur Schulung der Selbstwahrnehmung

Kontaktdaten Krisenintervention


Aufnahmemanagement
Telefon 039343 92-1170

Station
Telefon 039343 92-3141

Sozialdienst
Telefon 039343 92-2142

Auf den gerontopsychiatrischen Stationen in Haus 8 im AWO Fachkrankenhaus Jerichow werden ältere Patientinnen und Patienten etwa ab dem 60. Lebensjahr behandelt, die an seelischen Erkrankungen oder kognitiven Störungen leiden. Diese Station wird als geschützte Station geführt.

Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Gedächtnisstörungen und Demenzerkrankungen, z. B. Alzheimer
  • Depressionen, Angsterkrankungen und Anpassungsstörungen
  • Erkrankungen durch Bewältigung von Lebenskrisen wie Trauer
  • Psychotische Erkrankungen, Verwirrtheitszustände

Menschen im höheren Lebensalter sind häufig mit dem Problem der Vereinsamung konfrontiert. Hinzu kommen körperliche Erkrankungen, die in Kombination mit den psychischen Problemen zum einen die Lebensqualität erheblich mindern und zum anderen den Behandlungsverlauf erschweren.

Therapeutische Ziele sind: geistige und körperliche Aktivierung, Förderung der vorhandenen Fähigkeiten, Stärkung der Selbsthilfefähigkeit und Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Krankheitsbild. Die psychotherapeutische Arbeit konzentriert sich auf die aktuelle Problematik und deren Aufarbeitung.

Diagnostik

  • Mehrdimensionale Diagnostik
  • Vielseitiges Therapiekonzept, das für jede Patientin bzw. jeden Patienten individuell erstellt wird

Therapieformen

  • Einzel-, Gruppen- und Angehörigengespräche
  • Beschäftigungs- und Bewegungstherapie, Entspannungstherapien
  • Musik- und Kunsttherapie
  • Gedächtnis- und Haushaltstraining

Kontaktdaten Gerontopsychiatrie


Aufnahmemanagement
Telefon 039343 92-1170

Sozialdienst

Telefon 039343 92-2342

Station Haus 8 oben
Telefon 039343 92-3151

Unsere Suchtstation in Haus 14 oben nimmt Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen zur akuten Entgiftungsbehandlung (qualifizierte Entgiftung) oder in fortgeschrittenen Krankheitsstadien auf. Der körperliche Suchtmittelentzug beinhaltet Diagnostik, medikamentöse Behandlung sowie ärztliche, psychologische, sozialdienstliche und pflegerische Betreuung. Wir können wirksam sowohl den körperlichen als auch den psychischen Problemen eines stoffgebundenen Entzuges mit den Mitteln der modernen Medizin begegnen. Durch uns behandelte Abhängigkeiten sind:

  • Alkohol, Medikamente, Cannabis (THC)
  • Illegale Drogen, u. a. Ecstasy, Kokain, Opiate, Crystal Meth, dazu gehören die sogenannten Wachmacher (Amphetaminderivate) und Partydrogen
  • Konsum mehrerer Suchtstoffe (Polytoxikomanie)

Auf die Patientin bzw. den Patienten abgestimmte Behandlungsangebote

Eine Suchterkrankung kann oft nur dann nachhaltig gebessert werden, wenn auch die zugrunde liegenden oder in der Folge auftretenden psychischen Störungen wie Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen, Angst- und Persönlichkeitsstörungen ausreichend diagnostiziert und wirksam behandelt werden.

Der Therapieplan beinhaltet je nach Bedarf psychotherapeutische, ergo-, sport- oder physiotherapeutische Elemente, Psychoedukation, kognitives Training oder Sozialtherapie.

Alle Maßnahmen konzentrieren sich darauf, gemeinsam mit der oder dem Erkrankten die entscheidenden Schritte für ein suchtmittelfreies Leben zu erarbeiten. In Vorbereitung auf die Entlassung ist es uns daher wichtig, die Festigung einer erarbeiteten Motivation und der Abstinenz zu erreichen. Wir informieren über begleitende Hilfen und weiterführende Therapien, wie u.a. ambulante Hilfsangebot, Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen.

Therapieformen

Unser Stationsteam nutzt für die Behandlung von Suchterkrankungen alle Möglichkeiten moderner Diagnostik und Therapie. Die Therapieformen werden immer individuell auf die Patientin bzw. den Patienten abgestimmt.

Unser Leistungsspektrum in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen beinhaltet:

  • Akutentgiftung und Entzugsbehandlung mit medikamentöser Unterstützung
  • Diagnostik der Sucht und möglicher Zusatzerkrankungen (u.a. durch EKG, EEG, ENG, Röntgen, CT)
  • Psychologische Einzel- und Gruppengespräche
  • Psychoedukation zur Verbesserung des Verständnisses einer Erkrankung und deren Behandlung
  • Soziotherapie und Sozialarbeit
  • Langandauernde Behandlung Schwer- und Mehrfachkranker
  • Begleitende Therapieangebote, wie z. B. Maltherapie, Ergotherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Entspannungs- und Aromatherapie, Ernährungsberatung
  • Ohrakupunktur nach dem NADA-Protokoll
  • Bereitstellung von Informationsmaterial (u.a. Bücher und Videos)
  • Vorstellung von Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen auf der Station

Kontaktdaten Suchtbehandlung


Aufnahmemanagement
Telefon 039343 92-1170

Sozialdienst
Telefon 039343 92-2191

Station 14 oben
Telefon 039343 92-3142

Im Haus 13 werden vor allem Menschen behandelt, deren Gefühlsleben beeinträchtigt ist, oder die unter starken Stimmungsschwankungen leiden (affektive Erkrankungen).

Krankheitsbilder sind:

  • Depressionen
  • Angsterkrankungen
  • Reaktionen auf Belastungen
  • Somatoforme Störungen

Neben klassischen therapeutischen Verfahren wie Psychotherapie und der Behandlung durch Medikamente bieten wir besondere Therapieverfahren an. Dazu gehört beispielsweise die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) oder die Elektrokrampftherapie. Bei der rTMS werden magnetische Stimulationspulse erzeugt, die dann ausgewählte Bereiche des Gehirns anregen.

Kontaktdaten Affektive Erkrankungen


Station 13
Telefon 039343 92-3131

Sozialdienst
Telefon 039343 92-2191

In Haus 8 werden Patientinnen und Patienten im Alter von 18 bis 60 Jahren mit geistiger und seelischer Behinderung unterschiedlicher Ausprägung zur Krisenintervention sowie zur zeitlich begrenzten Behandlung aufgenommen. Die Patientenzimmer, Therapieräume und weitere Funktionsräume sind in ihrer Ausstattung und Gestaltung ganz auf die Anforderungen von Menschen abgestimmt, die von Intelligenzminderung betroffen sind. Das freistehende Haus bietet großzügige Ein- und Zweibettzimmer und eine moderne Ausstattung mit Snoezelraum, Sport-/Spielzimmer mit Bällebad, heilpädagogischer Therapieraum. Die geschlossene Abteilung verfügt über 12 Behandlungsplätze.

Krankheitsbilder sind:

  • Verhaltensstörungen bei Menschen mit Intelligenzminderung und einer seelischen Erkrankung
  • Chronifizierte seelische Störungen
  • Folgen von Suchterkrankungen

Die Arbeit auf unserer Station orientiert sich an einer pädagogisch-psychiatrisch-pflegerischen Tätigkeit. Wesentliches Element unserer Arbeit mit behinderten Menschen und seelisch Erkrankten ist, dass wir uneingeschränkt auf die Persönlichkeit des Einzelnen eingehen und die Patientin bzw. den Patienten mit all seinen Stärken und Schwächen sowie mit seinen Bedürfnissen wahrnehmen und akzeptieren.

Therapieformen und -ziele

Therapieprogramm

Neben der verhaltenstherapeutisch orientierten Psychotherapie erfolgt eine Optimierung der medikamentösen Therapie. Zu unserem umfangreichen Therapieprogramm zählen:

  • Eingliederung in verschiedene Arbeitstherapiebereiche
  • Einzel-Ergotherapie
  • Einzel- und Gruppentherapie in den Bereichen Malen und Musik
  • Sporttherapie, Entspannungstherapien
  • Heilpädagogische Angebote
  • Kognitive Trainingsmethoden, z. B. computergestütztes Hirnleistungstraining
  • Sozial- und lebenspraktisches Training
  • Basale Stimulation - Wahrnehmungsschulung durch Reizung aller Sinne
  • Neurostimulationsverfahren

Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten auf unserer Station verfügen wir über spezielle Räumlichkeiten:

  • Spielzimmer mit diversen Sportgeräten
  • Snoezelraum mit Wasserbett und Musikanlage
  • Diverse Therapieräume
  • Time-out-Raum

Therapieziele

Patientinnen und Patienten erhalten auf dieser Station spezielle psychiatrische, psychologische und pädagogische Therapieangebote mit einem Lern- und Handlungsrahmen, der für die Betroffene bzw. den Betroffenen überschaubar und verständlich ist.

Behandlungsziele sind das Erlernen und Festigen von sozialen und Alltagskompetenzen und Selbstregulationsstrategien sowie eine Verbesserung der Selbstpflegefähigkeit und damit der Lebensqualität.

  • Förderung der sozialen und kognitiven Kompetenzen
  • Wiedereingliederung in die Familie bzw. in soziale Einrichtungen
  • Vorbereitung der Patientin oder des Patienten auf „Betreutes Wohnen" bzw. auf die Heimaufnahme
  • Medikationsoptimierung und Einstellung auf Antiepileptika
  • Behandlung hochaggressiver Patientinnen und Patienten, die mit gerichtlichem Beschluss untergebracht sind

Kontaktdaten Verhaltenstherapie


Aufnahmemanagement
Telefon 039343 92-1170

Sozialdienst
Telefon 039343 92-2241

Station
Telefon 039343 92-3081

Tageskliniken für Psychiatrie und Psychotherapie in Jerichow, Burg, Gommern und Havelberg

Als Außenstellen des AWO Fachkrankenhauses Jerichow leisten unsere vier psychiatrischen Tageskliniken an den Standorten Burg, Gommern, Havelberg und Jerichow mit 80 Plätzen einen wichtigen Beitrag zur Behandlung psychiatrisch kranker Menschen. Sie stellen für viele Patientinnen und Patienten eine Alternative oder Ergänzung zum stationären Klinikaufenthalt dar, der dadurch in manchen Fällen vermieden oder zumindest verkürzt werden kann. Eine teilstationäre Behandlung bedeutet: Tagsüber sind die Patientinnen und Patienten in der Tagesklinik, abends und nachts sowie an den Wochenenden können sie in ihrem gewohnten Zuhause verbringen.

Eine tagesklinische Behandlung ermöglicht es der Patientin bzw. dem Patienten, den Kontakt zum vertrauten Umfeld bestehen zu lassen und zusätzlich diagnostische und therapeutische Maßnahmen, ähnlich wie in einem psychiatrischen Krankenhaus, in Anspruch zu nehmen. Dadurch lassen sich gute Behandlungserfolge erzielen.KrankheitsbilderIn einer psychiatrischen Tagesklinik können Erwachsene mit fast allen psychischen Erkrankungen behandelt werden, für die ambulante Hilfen nicht mehr ausreichen.

Eine Behandlung in einer psychiatrischen Tagesklinik setzt eine gewisse Stabilität der akuten psychischen Erkrankung voraus. Nicht geeignet ist diese Behandlungsform bei starken Erregungszuständen, akuter Suizidgefährdung, schwerer Demenz oder einer im Vordergrund stehenden Suchterkrankung. In solchen Fällen empfehlen wir eine vollstationäre Aufnahme.Einweisungen können durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte des Einzugsgebietes, die Psychiatrische Institutsambulanz des AWO Fachkrankenhauses Jerichow und die ortsansässigen Krankenhäuser erfolgen.

Zuarbeit folgt: TMS + EKT

Die AWO Psychiatrische Tagesklinik für Erwachsene in Burg befindet sich zentral gelegen in der Kirchhofstraße 5, nur 500 Meter vom Bahnhof entfernt. Es stehen 30 Behandlungsplätze zur Verfügung. Zurzeit gibt es drei Gruppen für verschiedene Störungsbilder, wobei eine Gruppe eher älteren Menschen vorbehalten ist.

Die Patientinnen und Patienten kommen montags bis freitags von 8:00 bis 15:30 Uhr zu den Therapien, die auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Ihnen steht ein multiprofessionelles Team aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Krankenschwestern, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Therapeutinnen und Therapeuten zur Seite.

Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Aufnahmetermin in der Tagesklinik.

Kontaktdaten Tagesklinik Burg

AWO Tagesklinik Burg
Kirchhofstraße 5, 39288 Burg
Telefon 03921 484490
Fax 03921 4844920


Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: 7:30-15:30 Uhr
Freitag: 7:30-14:00 Uhr


Informationen zum Download

Flyer der AWO Psychiatrischen Tagesklinik Burg

Die AWO Psychiatrische Tagesklinik für Erwachsene in Havelberg befindet sich zentral gelegen in der Genthiner Straße 17. Es stehen 15 Behandlungsplätze zur Verfügung.

Behandlungsprogramm

Zu unseren Therapieangeboten gehören:

  • Psychiatrische und psychologische Untersuchungen
  • Pharmakotherapie (medikamentöse Behandlung)
  • Psychotherapie in Form von Einzel- und Gruppengesprächen
  • Hirnleistungstraining
  • Soziales Kompetenztraining: Trainingsmaßnahmen zur Verbesserung der Alltagskompetenzen und sozialen Fertigkeiten
  • Begleitende Therapien: Musiktherapie, Kunsttherapie, Sporttherapie, Bewegungstherapie, Ergotherapie in verschiedenen Bereichen, Physiotherapie, Ohrakupunktur, Klangschale nach Peter Hess, Progressive Muskelrelaxation

Bitte vereinbaren Sie vorab ein Erstgespräch zur Aufnahme in der Tagesklinik.

Die Tagesklinik bietet den Patientinnen und Patienten Behandlungskonferenzen und Netzwerkgespräche im Offenen Dialog an. Netzwerkgespräche sind auch sektorenübergreifend für PIA-Patientinnen und -Patienten mit den Kolleginnen und Kollegen des APP und ABW möglich. Der Offene Dialog ist eine Gesprächsform, in der unterschiedliche Sichtweisen und Lebenserfahrungen wertschätzend und gleichberechtigt ausgetauscht werden. Er wurde in den 1980er und 1990er Jahren in Finnland (u.a. von Jaako Seikkula, Birgitta Alakare) zur bedürfnisangepassten Therapie akuter psychotischer Krisen entwickelt und beinhaltet Ansätze aus systemischer Therapie und anderen therapeutischen Schulen (u.a. Kommunikationstheorien, Konstruktivismus). Mittlerweile ist der Offene Dialog eine weltweit verbreitete Gesprächsform, welche in vielen therapeutischen Settings diagnose- und sektorenübergreifend angeboten wird. Im Offenen Dialog können durch das Einbeziehen des sozialen Netzwerkes Betroffener (z. B. Angehörige, Kolleginnen und Kollegen, Freundschaften, professionelle Helfende etc. - Netzwerkgespräch) und vielstimmige Betrachtung einer Krisen- und Bedürfnislage hilfreiche Veränderungen für Betroffene psychischer Krisen erreicht werden. Im Rahmen von Behandlungskonferenzen können Patientinnen während des Gespräches durch das „Reflecting Team" (nach Tom Andersen) wertschätzende Sichtweisen aus dem Therapieteam zur Verfügung gestellt werden.

Kontakt Tagesklinik Havelberg

AWO Tagesklinik Havelberg
Genthiner Straße 17, 39539 Havelberg
Telefon 039387 5900 0
Fax 039387 5900 39


Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00-16:00 Uhr
Freitag: 8:00-14:00 Uhr


Informationen zum Download

Die AWO Psychiatrische Tagesklinik für Erwachsene in Gommern befindet sich zentral gelegen in der Magdeburger Straße 26b. Es stehen 15 Behandlungsplätze zur Verfügung.

Behandlungsprogramm

Zu unseren Therapieangeboten gehören:

  • Psychiatrische und psychologische Diagnostik
  • Pharmakotherapie (medikamentöse Behandlung)
  • Psychotherapie in Form von Einzel- und Gruppengesprächen
  • Hirnleistungstraining
  • Soziales Kompetenztraining: Trainingsmaßnahmen zur Verbesserung der Alltagskompetenzen und sozialen Fertigkeiten
  • Begleitende Therapien: Musiktherapie, Kunsttherapie, Sporttherapie, Bewegungstherapie, Ergotherapie in verschiedenen Bereichen, Physiotherapie, Ohrakupunktur, Klangschale nach Peter Hess, Progressive Muskelrelaxation

Bitte vereinbaren Sie vorab ein Erstgespräch zur Aufnahme in der Tagesklinik.

Kontakt Tagesklinik Gommern

AWO Tagesklinik Gommern
Magdeburger Straße 26b, 39245 Gommern
Telefon 039200 66770
Fax 039200 667727


Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00-16:00 Uhr
Freitag: 8:00-14:00 Uhr


Informationen zum Download

Flyer der AWO Psychiatrischen Tagesklinik Gommern

Zu den therapeutischen Behandlungsmethoden gehören systemische und tiefenpsychologische Therapieansätze sowie soziotherapeutische Maßnahmen. Die systemische Therapie bringt Sichtweisen und Arbeitstechniken ein, die verschiedene psychotherapeutische Schulen und die unterschiedlichen Kompetenzen der einzelnen Berufsgruppen integrieren und den sozialen Kontext der Patientin bzw. des Patienten stärker mit einbeziehen. Das krankhafte Erleben wird grundsätzlich als verstehbare Reaktion auf unerträgliche und ungelöste Lebensprobleme aufgefasst. Die Bedeutung von (dysfunktionalen) Verhaltens- und Erlebensweisen wird in Abhängigkeit des jeweiligen Kontextes erfasst.

Unsere Arbeit richtet sich dabei immer am Behandlungsanliegen und -auftrag der Patientin bzw. des Patienten aus. Die therapeutischen Methoden werden entsprechend angepasst und werden in individualisierten Therapieplänen sowie der stetigen Beobachtung und transparenten Besprechung des Behandlungsprozesses abgebildet.

Behandlungsprogramm Haus 6

  • Psychiatrische Behandlung
  • Pharmakotherapie
  • Psychologische Behandlung
  • Psychotherapie: Verhaltens- und Psychodramatherapie in Einzelgesprächen und Gruppen
  • Psychoedukation: Erlernen von Verhaltensstrategien im Umgang mit psychiatrischen Krankheitsbildern
  • Psychoonkologische Therapie: bei Krebserkrankungen psychotherapeutische Einzelgespräche
  • Bezugspflege: Förderung und Stabilisierung der vorhandenen Ressourcen, um alltägliche Aufgaben zu bewältigen
  • Sozialarbeit: Beratung zu Themen wie Krankengeld, Reha, Neurorientierung in Bezug auf Arbeit etc.
  • Diagnostik in unserer Testzentrale
  • Psychiatrische Institutsambulanz PIA

Weitere Therapieangebote:

  • Bewegungstherapie, Ergotherapie, Nordic-Walking, Physiotherapie und Muskelaufbautraining
  • Therapeutische Wanderung, Klangschalenmassage, NADA-Akupunktur, Progressive Muskelrelaxation PMR, Autogenes Training
  • Maltherapie, Musiktherapie, Tanz- und Bewegungsimprovisation
  • Lebenspraktisches Training
  • Genusstraining
  • Kräuterhochbeet, Projektarbeit, Anfertigung von Skulpturen

Bei vielen Therapieangeboten ist eine individuelle Gestaltung möglich.

Behandlungsprogramm Haus 12

  • Psychotherapeutische Einzelgespräche und Gruppengespräche
  • Paar- und Familiengespräche, Netzwerkgespräche
  • Behandlungskonferenzen, Multiprofessionelle Teambesprechungen
  • Medikamentöse Therapie
  • Sozialarbeit
  • Kunsttherapie, Imaginationstherapie, Musiktherapie, Genusstraining, Tanz- und Bewegungsimprovisation, Ergotherapie
    Progressive Muskelrelaxation (PMR nach Jacobson), Yoga, Ohrakupunktur nach dem NADA-Protokoll, Klangschalenmassage
  • Sporttherapie, Muskelaufbautraining und Physiotherapie

Die therapeutische Gemeinschaft ist eine tragende Struktur unseres Behandlungsansatzes und gleichzeitig ein Reflexions- und Übungsfeld.


Kontakt Tagesklinik Jerichow

AWO Tagesklinik Jerichow
Johannes-Lange-Straße 20, 39319 Jerichow
Telefon 039343 921170
Fax 039343 92296


Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: 7:30-16:00 Uhr
Freitag: 7:30-14:00 Uhr

 

Informationen zum Downloaden

Flyer der AWO Psychiatrischen Tagesklinik Jerichow – Haus 6
Flyer der AWO Psychiatrischen Tagesklinik Jerichow – Haus 12

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