25 Jahre AWO SPI: Rückblick auf ein Jubiläum
Am Anfang war der Witz. „Manche Musiker in der Band sind noch nicht mal so lange auf der Welt.“ Als sich der Bandleader der Uni-Bigband Halle beim Publikum für die Einladung bedankte, verdeutlichte diese Bemerkung die Größe des Jubiläums. Das sorgte für ein Lächeln einiger junger Musiker*innen auf der Bühne und auch im Publikum. 25 Jahre AWO SPI. 25 Jahre des Helfens, des Kümmerns, des gesellschaftlichen Zusammenhalts an zahlreichen Orten. Natürlich war das ein Grund zu feiern.
Das Capitol in Halle war voll, weil zahlreiche auch externe Gäste der Einladung gefolgt waren. Nicht nur aus Sachsen-Anhalt, sondern auch aus Thüringen und Sachsen. Die AWO SPI strahlt mit ihrem Wirken seit 25 Jahren weit hinaus.
Die Themen sind dabei so vielfältig wie unsere Gesellschaft selbst. Quartiersarbeit in sozialen Brennpunkten, Nachbarschaftshilfe, Suchtberatung, Hilfe für Migrant*innen, Frauenschutz für Geflüchtete, vielfache Beratung, Demokratieprojekte oder Hilfe auf dem Arbeitsmarkt: Die AWO SPI ist seit 25 Jahren ein Baustein für eine funktionierende Gesellschaft, in der die Nebenfrau und der Nebenmann gesehen werden. In der geholfen wird.
Dieses Engagement zeigte sich auch in den Grußworten. Judith Marquardt - Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle (Saale) – lobte den Einsatz in der Händelstadt, auch in der Corona-Zeit. Jana Rötsch – Geschäftsführerin der AWO RPK - sprach Jana Paulsen als Geschäftsführerin der AWO SPI direkt an. Nicht nur hier menschelte es sehr. Vertrauen, Respekt. Ein Miteinander auf Augenhöhe: Große Worte, die mit Leben gefüllt wurden. Weitere Grußworte der AWO-Präsidentin von Sachsen-Anhalt Barbara Höckmann, ein Spendenscheck – überreicht von Steffi Schünemann (Vorständin Verband und Sozialpolitik der AWO Sachsen-Anhalt) oder warme Worte von Thomas Kauer von der Caritas: Die Liste der Gratulant*innen war lang.
Und immer war Humor dabei. Das zeigte sich auch im Quiz, das die Anwesenden im Raum mitmachen durften. Drei Fragen, die vielen Gästen neue Erkenntnisse brachten. Zwei Bundestagspräsidenten haben die AWO SPI bereits besucht. Es gibt acht Standorte und natürlich wusste dann auch jeder, wofür SPI eigentlich steht: Sozialpädagogisches Institut!
Nach dem Essen war dann die Schlange in der Fotobox lang. Da klang der Abend langsam aus, aber das Gefühl blieb. 25 Jahre SPI, in denen die Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft viel erreicht hat und in der sie motiviert in die Zukunft schaut. Mit neuen Ideen, Tatendrang und viel Optimismus.