AWO fordert solidarische Reform der Alterssicherung

, Magdeburg

In einem aktuellen Positionspapier fordert der AWO Bundesverband Maßnahmen zur Bekämpfung von Altersarmut und zur nachhaltigen Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung.

Die AWO hat anlässlich der erwarteten Empfehlungen der Rentenkommission ihre Position zur Zukunft der Alterssicherung bekräftigt. In einem aktuellen Positionspapier spricht sich der AWO Bundesverband gegen weitere Kürzungen im Rentensystem aus und fordert stattdessen Maßnahmen zur wirksamen Bekämpfung von Altersarmut.

Aus Sicht der AWO muss die gesetzliche Rentenversicherung auch künftig die zentrale Säule der Alterssicherung bleiben. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten und wachsender Armutsrisiken im Alter sei es wichtig, Menschen nach einem langen Erwerbsleben, nach Zeiten der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen eine verlässliche finanzielle Absicherung zu gewährleisten.

Die AWO weist darauf hin, dass soziale Ungleichheit und Altersarmut zunehmend zu gesellschaftlichen Herausforderungen werden. Vor diesem Hintergrund fordert der Verband eine solidarische Weiterentwicklung des Rentensystems. Dazu gehören unter anderem eine stärkere Beteiligung aller Erwerbstätigen an der gesetzlichen Rentenversicherung sowie die Diskussion über zusätzliche Finanzierungsquellen.

Mit Blick auf die anstehenden Entscheidungen der Rentenkommission und der Bundesregierung appelliert die AWO, die Lebensrealität von Rentner*innen in den Mittelpunkt der Debatte zu stellen. Ziel müsse es sein, die gesetzliche Rentenversicherung langfristig tragfähig zu gestalten und gleichzeitig soziale Sicherheit im Alter zu gewährleisten.

Hier geht es zur Pressemeldung des AWO Bundesverbands mit weiteren Informationen und dem vollständigen Positionspapier.

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