AWO Nachhaltigkeits-Netzwerktreffen im Landesverband Sachsen-Anhalt

, Magdeburg

Rund 20 Nachhaltigkeitsmanager*innen der AWO kamen zum fachlichen Austausch und zur Weiterentwicklung gemeinsamer Ansätze zusammen.

Am 26. und 27. März 2026 fand ein bundesweites Netzwerktreffen der AWO Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanager*innen im AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e. V. statt, mitorganisiert durch den AWO Bundesverband e. V. Rund 20 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet kamen in der Geschäftsstelle zusammen, um sich intensiv auszutauschen und gemeinsam an aktuellen Fragestellungen zu arbeiten.

Zum Auftakt wurde im Rahmen eines offenen Themenmappings der Status quo im Bereich Nachhaltigkeit und sozial-ökologische Transformation innerhalb der AWO reflektiert. Aktuelle Herausforderungen und Schwerpunkte wurden sichtbar gemacht und gemeinsam priorisiert. Darauf aufbauend stand die Weiterentwicklung des Netzwerks im Fokus, insbesondere mit Blick auf eine strukturiertere, wirksamere und verbindlichere Zusammenarbeit.

Fachliche Impulse ergänzten die inhaltliche Arbeit. Vorgestellt wurden unter anderem Erfahrungen aus acht Jahren EMAS im AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e. V. sowie das Datenprojekt „DaMit! Nachhaltigkeit“. Darüber hinaus fanden Arbeitsphasen zu Fördermöglichkeiten sowie zu gemeinsamen Kommunikations- und Merchandising-Ansätzen statt. Auch der persönliche Austausch spielte eine wichtige Rolle. Ein gemeinsamer Abend sowie eine Stadtführung durch Magdeburg boten Gelegenheit zur weiteren Vernetzung in informellem Rahmen.

Am zweiten Veranstaltungstag wurde die Perspektive durch einen Workshop zum politischen Lobbying erweitert. In einer abschließenden Runde wurden konkrete nächste Schritte, Verantwortlichkeiten und Verbindlichkeiten festgehalten. Deutlich wurde insbesondere die hohe Motivation der Beteiligten, die das Thema Nachhaltigkeit in der Sozialwirtschaft trotz teils herausfordernder Rahmenbedingungen vorantreiben.

In der Praxis zeigt sich häufig, dass strukturierte und verbindliche Zusammenarbeit weniger am Engagement scheitert als an fehlenden klaren Strukturen im Alltag. Gerade im Zusammenspiel verschiedener Akteur*innen wird deutlich, wie entscheidend Transparenz und Verbindlichkeit für eine nachhaltige Entwicklung sind. Formate wie dieses Netzwerktreffen bieten daher einen wichtigen Raum, um diese Aspekte gemeinsam zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Klare Strukturen entlasten im Arbeitsalltag und schaffen die Grundlage für langfristige Leistungsfähigkeit und Resilienz. Wenn Abstimmungen, Informationen und Abläufe verlässlich funktionieren, entsteht mehr Raum für die inhaltliche Arbeit.

Zurück zur Übersicht

Weitere Beiträge, die Sie interessieren könnten

LIGA startet fünfte Aktionswoche zum Thema Freiwilligendienste

Im Rahmen der fünften Aktionswoche nimmt die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt das Thema Freiwilligendienste in den Fokus.

LIGA startet vierte Aktionswoche zum Thema Kinder- und Jugendhilfe

Im Rahmen der vierten Aktionswoche nimmt die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt das Thema Kinder- und Jugendhilfe in den Fokus.

Onlineveranstaltung „Was macht Armut mit uns und unserer Demokratie?!“

Im Mittelpunkt der Onlineveranstaltung stehen die gesellschaftlichen Auswirkungen von Armut und ihre Bedeutung für die Demokratie.

LIGA startet dritte Aktionswoche zum Thema Teilhabe und Inklusion

Im Rahmen der dritten Aktionswoche rückt die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt das Thema Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt.

Aktionswoche der LIGA zum Thema Altenhilfe und Pflege

In der zweiten Woche der landesweiten Aktionswochen der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt steht vom 27. Juli bis 2. August das Thema Altenhilfe und Pflege im Fokus. Unter dem Motto "Pflege neu denken" wird die Zukunft der Pflege aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Aktionswochen der LIGA starten mit dem Schwerpunkt Migration

Zum Auftakt der landesweiten Aktionswochen der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt steht vom 20. bis 26. Juli das Thema Migration im Fokus und zeigt anhand von Praxisbeispielen die Vielfalt der Beratungs- und Unterstützungsangebote.