Volles Haus bis in die Nacht: 6. Block-Party im HOT

, Magdeburg

Im HOT - Alte Bude in Magdeburg-Buckau fand die 6. Block-Party statt, um ein Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Die rote Jogginghose mit den weißen Streifen steckte in den weißen Socken, die wiederum von schwarzen Chucks ummantelt waren. Wenn es ein Symbolbild für einen alternativen Look brauchte, dann reichte ein Blick auf den Sänger von „Gruppa Karl-Marx-Stadt“. Look? Egal. Aussehen? Egal. Wichtig ist die Haltung. Wichtiger als alles andere.

Natürlich war die 6. Block-Party im HOT – Alte Bude am Samstag, 17. Januar, der Abschluss eines langen Tages in Magdeburg. Unter dem Motto „Eine Stadt für alle“ fanden in der ganzen Elbestadt Aktionen statt, die sich für ein weltoffenes, tolerantes und demokratisches Magdeburg einsetzten. Die Gesellschaft ist bunt und vielfältig. Und das Solikonzert gegen Rechts in Buckau zeigte, wie unterschiedlich Menschen sein und trotzdem respektvoll miteinander umgehen können.

Die bunten Lichter flackerten, die Luft flimmerte. Alkoholische und nicht alkoholische Getränke gingen über die Theke, vor der Tür brutzelten (auch vegane) Bratwürste und im Inneren herrschte ein charmantes Geschiebe beim Pogo, wenn nicht nur ein, sondern auch zwei Arme beim Tanz allein nach oben gingen. Mehr als 300 Menschen feierten die Bands Pozor Vlak!, Fatun und Gruppa Karl-Marx-Stadt. In der Luft lagen Gefühle. Ein glücksseliges Meer breitete sich im HOT aus. Es war ein Abend zum Ankommen, zum Treffen, zum Austauschen, zum Lachen und zum Feiern. In einer Welt, in der Rassismus, Antisemitismus und rechte Hetze keine Chance haben.

AWO Kreisverband Magdeburg, AWO Landesjugendwerk, Internationaler Bund und der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt konnten konstatieren: Die 6. Block-Party war ein voller Erfolg, die zeigt: Magdeburg ist laut, solidarisch und bunt. Und nebenbei gab es beim Solikonzert gegen Rechts auch zahlreiche Spenden, die an „Omas gegen Rechts Magdeburg“ und medinetz Magdeburg e.V. gehen.

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