Zeichen für Demokratie und Zusammenhalt

, Magdeburg

Großdemonstration und Demokratiefestival des Bündnisses „Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“ bilden erfolgreichen Abschluss der Kampagne „Wir haben die Wahl!“

Mit einer Großdemonstration und einem Demokratiefestival auf dem Domplatz in Magdeburg hat das Bündnis „Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“ seine landesweite Kampagne „Wir haben die Wahl!“ erfolgreich abgeschlossen. Mehr als 15.000 Menschen folgten dem Aufruf des Bündnisses und setzten gemeinsam ein deutliches Zeichen für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bis zum Abend gab es 20.000 Teilnehmende.

Gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus Zivilgesellschaft, Kultur, Gewerkschaften, Kirchen und sozialen Organisationen machten die Teilnehmenden deutlich, dass Sachsen-Anhalt für Offenheit, Solidarität und ein respektvolles Miteinander steht. Die Veranstaltung sendete eine sichtbare Botschaft weit über die Landesgrenzen hinaus.

Auf der Bühne des Demokratiefestivals sorgten Künstlerinnen und Künstler wie Sebastian Krumbiegel, Provinz, Berq, Juli, Kerstin Ott, Badchieff, Hanna Rautzenberg, Paula Dalla Corte, Yung FSK18 und Magda für ein vielfältiges kulturelles Programm.

Auch zahlreiche prominente Stimmen aus Gesellschaft, Politik, Kirchen und Verbänden beteiligten sich am Festival. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörten unter anderem Kathrin Sonnenholzer, Vorsitzende des Präsidiums des AWO-Bundesverbandes, DGB-Landesvorsitzende Katrin Skirlo, die Regionalbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Bettina Schlauraff, sowie Vertreterinnen und Vertreter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt, des Flüchtlingsrates Magdeburg, von Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) und des Netzwerks „Kultur ist Heimat und Vielfalt“.

Weitere Beiträge kamen von Luisa Neubauer, Max Schneller (max.demokratisch), Jakob Springfeld, Matthias Matschke, Nadja Lösch, Elke Prinz, Angela Kunze-Beiküfner, Carolin Emcke sowie der Holocaust-Überlebenden Henriette Kretz.

Das Bündnis zieht eine positive Bilanz. Die große Beteiligung zeige, dass viele Menschen bereit seien, sich aktiv für demokratische Werte und gegen Ausgrenzung einzusetzen.

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