AWO: Den Grundgedanken Europas für ein solidarisches Miteinander wahren

Magdeburg,

Anlässlich des 70. Europatages am 9. Mai erhebt die AWO ihre Stimme für ein solidarischen Miteinander in Europa.

 

Jährlich am 9. Mai wird der Europatag gefeiert. Er wiederholt sich in diesem Jahr zum 70. Mal und erinnert an den zukunftsweisenden Plan des französischen Außenministers Robert Schumann zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft sowie die damit verbundene friedliche Zusammenarbeit.

Gut ein Jahr nach der Europawahl werden die EU-Staaten durch die Corona-Pandemie auf eine harte Bewährungsprobe gestellt – jedes einzelne Land steht vor vielfältigen Herausforderungen. „Es ist notwendig, besonders in dieser Zeit Solidarität untereinander zu zeigen und füreinander einzustehen. Wichtig ist es, schnelle und unbürokratische Hilfe denjenigen zu gewähren, die dringend Unterstützung seitens der Europäischen Union benötigen. Neben der Versorgung von erkrankten Menschen ist es erforderlich, die unzumutbaren Umstände in den Flüchtlingslagern an den Außengrenzen Europas im Blick zu behalten, besonders bei der Unterbringung, Versorgung und Betreuung wie im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos. Hier ist humanitäre Hilfe angesagt und schnelle Lösungen sind auf europäischer Ebene erforderlich.“, so Wolfgang Schuth, Vorstandsvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

"In den vergangenen Wochen haben Zivilgesellschaft und Politik in Europa gezeigt, wie unkompliziert und solidarisch im Pandemiefall gehandelt werden kann, um das Leben bedürftiger Menschen zu schützen. Wir dürfen dabei Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern innerhalb und außerhalb Europas nicht vergessen und ihnen die gleichen Menschenrechte zugestehen, die für uns in Europa so selbstverständlich geworden sind."

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