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Magdalena

Coronavirus - Beratungsstelle Magdalena bleibt erreichbar

Magdeburg,

Auch Prostitutionsstätten sind von den Maßnahmen zur Eindäm­mung der Covid-19-Pandemie betroffen. Magdalena, die mobile Beratung für Sexarbeiter*innen, sucht nach Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung.

 

Ab dem 18.03.2020 sind laut der Verordnung der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus alle Prostitutionsstätten (Bordelle, Wohnungen, Escort, Laufhäuser etc.) im Land Sachsen-Anhalt vorerst mindestens bis zum 1. Juli 2020 zu schließen. Magdalena, die mobile Beratung für Sexarbeiter*innen, recherchiert nach möglichen Unterstützungsmöglichkeiten für die Klient*innen.

Wer Zugang zum deutschen Sozialsystem hat, kann einen Antrag auf Grundsicherung (SGB II) stellen. Empfehlenswert ist es, die zuständige Behörde vorher zu kontaktieren. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle unterstützen gern telefonisch bei der Antragsstellung.

Selbstständige, die offiziell von Quarantäne betroffen sind, haben Anspruch auf Entschädigung.

Der Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen e. V. (BesD) hat einen Corona-Notfallfonds für Sexarbeiter*innen bereitgestellt, mit welchem Wohnraum und Ernährung sichergestellt werden können. Dieser richtet sich ausschließlich an Sexarbeitende, die voraussichtlich nicht auf staatliche Hilfsfonds oder –darlehen Zugriff haben.

Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle unterstützen gern telefonisch bei der Antragsstellung von Sozialleistungen oder Notfallgeldern und beraten in allen weiteren Fragen.

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