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Foto: Nicole Grandt, Burger Volksstimme

AWO Nachbarschaftstreff Burg beteiligt sich an Gedenken zum Ende des Zweiten Weltkriegs

Burg,

Am Freitag, den 8. Mai 2020, gedachten die Burger*innen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft vor 75 Jahren.

 

Mit der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. In den Jahren zuvor hatte staatlich verordneter Hass, Antisemitismus und Rassismus des Nationalsozialismus gepaart mit dessen unermesslichen Größenwahn der Vorstellung vom „deutschen Herrenmenschen“ zu den unsäglichen Verbrechen deutscher Angriffskriege und des Holocaust an den europäischen Jüd*innen geführt, die Europa an den Rand totaler Zerstörung trieben. Die Zahl der Opfer dieses Krieges lässt sich nur auf etwa 60 bis 80 Millionen Menschen schätzen.

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges endete die Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus. Der 8. Mai ist damit auch „Tag der Befreiung“ von den Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Diese Befreiung geht mit der historischen Verantwortung eines um Versöhnung bemühten Gedenkens einher.

In diese Tradition stellt das „Burger Bündnis gegen Rechts – Für Toleranz und Menschlichkeit“ den 8. Mai seit vielen Jahren. Auf Initiative des Bündnisses, insbesondere Pfarrer Peter Gümbel, konnte eine kurzfristige Genehmigung des Landkreises Jerichower Land für eine Gedenkveranstaltung erwirkt werden, die auch unter den besonderen Herausforderungen der Coronakrise ein würdiges Gedenken unter Beachtung hygienischer Schutzmaßnahmen möglich machte.

Burger*innen waren dazu eingeladen, im Burger Goethepark zwischen Gräbern deutscher Soldaten und Erinnerungstafeln der Roten Armee in versöhnlichem Gedenken Blumen auf beiden Seiten niederzulegen. Der AWO Nachbarschaftstreff Burg beteiligte sich an dem Gedenken und unterstützte das „Burger Bündnis gegen Rechts – Für Toleranz und Menschlichkeit“ bei der Umsetzung des Vorhabens.

Fotos: Nicole Grandt, Burger Volksstimme

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