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AWO zu 30 Jahre Wiedervereinigung - Bekenntnis zur Demokratie und für ein solidarisches Miteinander

AWO zu 30 Jahren Wiedervereinigung am 3. Oktober

Magdeburg,

30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es für gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West noch viel zu tun. Dafür werden wir uns als AWO tatkräftig und lautstark weiter einsetzen.

 

Wir brauchen gesamtdeutsche Lösungen, die Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne, Kinder- und Altersarmut in den Blick nehmen

Vier Jahrzehnte war Deutschland geteilt in Ost und West. Am 3. Oktober 1990 kam es nach massivem Aufbegehren der ostdeutschen Bevölkerung Ende 1989 und dem damit einhergehenden Mauerfall zur Wiedervereinigung. Es begann eine Zeit der Neugestaltung und einer gesellschaftlichen Neuorientierung, die den Menschen in Ostdeutschland Freiheit gebracht und ihr Leben gewandelt hat, mit neuen Chancen, aber auch Risiken des Scheiterns.
Seit 30 Jahren sind wir als AWO für Kinder, Jugendliche, Frauen, Familien, Senioren da und bieten Beratung, Begleitung, Betreuung, Behandlung in fast allen Lebenssituationen - in Beratungsstellen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen für Senior*innen und Menschen mit Beeinträchtigungen, Kitas, Rehabilitationszentren, Mehrgenerationshäusern, Nachbarschaftstreffs und Quartiersprojekten vor Ort.

Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung darf nicht nur das Erreichte in den Mittelpunkt gestellt werden, für gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West gibt es noch viel zu tun. Hier brauchen wir gesamtdeutsche Lösungen, die Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne, Kinder- und Altersarmut in den Blick nehmen. Dafür werden wir uns als AWO tatkräftig und lautstark weiter einsetzen.

Klares Bekenntnis zur Demokratie und für ein solidarisches Miteinander

Sachsen-Anhalt ist ein Bundesland, in dem es sich zu leben lohnt. Ob in Magdeburg, in der Altmark, im Harz oder im Burgenlandkreis – alle Regionen haben ihren besonderen Charme, den wir mit Begeisterung ausbauen und über die Landesgrenzen hinaus bekannt machen müssen!

30 Jahre Meinungsfreiheit zeichnet unser demokratisches Miteinander aus. Akzeptanz einer vielfältigen Gesellschaft stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie.

„Mit unserem klaren Bekenntnis zur Demokratie und gegen jegliche Art von Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung treten wir für eine Gesellschaft in Vielfalt und solidarischem Miteinander ein. Populismus, rechtes Gedankengut und Hetze haben nichts mit der Errungenschaft der Meinungsfreiheit zu tun und dürfen in unserer demokratischen Gesellschaft nicht geduldet werden“, so Barbara Höckmann, Vorsitzende des Präsidiums des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt e. V. 

In dem größten Einheitsgraffito Sachsen-Anhalts findet sich ein Beispiel, wie im 30. Jahr der Deutschen Einheit an einer ehemaligen Nahtstelle des kalten Krieges über ein soziales Kunstprojekt Menschen zusammenkommen und gemeinsam ein Zeichen für Demokratie, Gleichheit und Freiheit setzen. In der ehemaligen Grenzgemeinde Hötensleben haben Freiwillige der AG MeGa und ehrenamtlich Engagierte aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Geschichte gesprayt. Weitere Kooperationspartner und Unterstützer waren der AWO Kreisverband Salzland e.V., die AWO Ehrenamtsakademie Sachsen-Anhalt, das Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

Eine Fotografie des Graffitos wurde zum Jahrestag der Wiedervereinigung in der AWO Geschäftsstelle im Seepark Magdeburg enthüllt und hängt jetzt als gelungenes Projektbeispiel für das Zusammenwachsen unserer Gesellschaft aus.

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