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Digitalisierung in Kitas – Fachkräfte machen sich fit

Digitalisierung in Kitas – Fachkräfte machen sich fit

Magdeburg,

Am 10. März 2021 veranstalteten Sachsen-Anhalts Fachberater*innen aus dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ ihre dritte erfolgreiche Fachtagung – pandemiedingt erstmals in einem Online-Format.

 

Unter dem Motto „Digitalisierung – Die Sprach-Kitas sind auf dem Weg“ setzten sie den Fokus auf die Potentiale und Chancen der Digitalisierung in der Frühen Bildung, ohne aktuelle Herausforderungen und Stolpersteine außer Acht zu lassen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) der Hochschule Magdeburg-Stendal statt. 

Über 150 pädagogische Fachkräfte aus ganz Sachsen-Anhalt kamen virtuell zusammen

Über 150 pädagogische Fachkräfte aus Einrichtungen, die sich am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ in Sachsen-Anhalt beteiligen, kamen an diesem Tag virtuell zusammen. In den Grußworten von Staatsekretärin und Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck und Direktorin des KFB Prof. Dr. habil. Annette Schmitt wurde die Aktualität und hohe Bedeutung der Digitalisierung und medialen Bildung für Kinder deutlich. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das Thema ebenso brandaktuell: am Hochschulstandort Stendal widmet sich gerade ein Forschungsteam der Digitalisierung in Kitas. Eric Simon, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Magdeburg-Stendal und Teil des Forschungsteams, berichtete über das Projekt „DiKit – Digitale Medien in der Kita“. Im Rahmen der Forschung, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, werden verschiedene Fragen zur Mediennutzung von pädagogischen Fachkräften untersucht.

Mehrwert der Digitalisierung für Kinder, deren Eltern und das pädagogische Team

Nach der Projektvorstellung folgten zwei spannende Vorträge, die praxisnah in die Thematik einführten. Marion Lepold, geschäftsführende Gesellschafterin der „Qualität in Kitas Onlineakademie GmbH“ und freie Referentin, machte in ihrem Beitrag auf den Mehrwert der Digitalisierung für Kinder, deren Eltern und das pädagogische Team aufmerksam. Sie plädierte für einen reflektierten Umgang mit digitalen Medien und gab wertvolle Hinweise, wie diese kreativ, gestalterisch und unter Beteiligung aller im Kita-Alltag eingesetzt werden können. Dem schloss sich Jörg Kratzsch, Mitarbeiter der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz in Magdeburg und freier Referent, in seinem Vortrag an. Mit seinem Einblick in die Medienlandschaft der Jüngsten stellte er aktuelle digitale Tools für Kinder vor und betonte dabei, wie wichtig eine klare Haltung zu einem angemessenen Umgang und Einsatz digitaler Medien in Kitas ist.

Nach einer vielfältigen Diskussion beider Vorträge tauschten sich die engagierten Fachkräfte abschließend in Kleingruppen unter Leitung der Fachberater*innen aus. Dabei verorteten sie zunächst den jeweiligen Standpunkt ihrer Einrichtungen auf dem Weg zur Digitalisierung. Neben entsprechender notwendiger Ausstattung und individueller Erfahrungen mit diversen Tools sprachen die Fachkräfte auch immer wieder über Vorteile, die der gezielte Einsatz digitaler Medien in der Arbeit mit Kindern, in der Kommunikation mit Eltern und im pädagogischen Team mit sich bringt.

Das Kompetenzzentrum Frühe Bildung und die Fachberater*innen des Bundesprogramms freuen sich über den gelungenen gemeinsamen Fachtag und wollen auch zukünftig themenbezogen zusammenarbeiten!

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