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Expertenchat: Zeit für Pflege - mehr Flexibilität für berufstätige Angehörige

Magdeburg,

Pflegende Angehörige und interessierte Ratsuchende können sich am 31. Januar mit der Expertin Monika Gelderblom von awolifebalance austauschen.

 

Die Pflege eines Angehörigen kann für berufstätige Menschen eine Herausforderung sein. Von einer akut einsetzenden Pflegebedürftigkeit bis hin zu einer längerfristigen Versorgung einer pflegebedürftigen Person. Berufstätige können dadurch sehr schnell in eine Überforderung kommen, um die Pflege neben der Arbeit zu leisten. Manche entscheiden sich deshalb dafür, die Berufstätigkeit ganz aufzugeben.

Mit dem Pflegezeitgesetz und dem Familienpflegezeitgesetz bietet der Gesetzgeber pflegenden Angehörigen mehrere Möglichkeiten an, die Zeit zwischen Berufstätigkeit und Pflege besser auszubalancieren.

In der zehntägigen Pflegeauszeit, in einer akuten Pflegesituation gibt es eine Lohnersatzleistung in Form des Pflegeunterstützungsgeldes. Zusätzlich bestehen Rechtsansprüche für ein halbes Jahr Pflegezeit und zwei Jahre Familienpflegezeit. Pflegende Angehörige können ihre Arbeitszeit insgesamt bis zu 24 Monate reduzieren, um nahe Angehörige zu pflegen. Gehaltseinbußen können in dieser Zeit durch den Anspruch auf ein zinsloses Darlehen abgefedert werden.

Tauschen Sie sich mit Expertin Monika Gelderblom aus:

Donnerstag, 31. Januar 2019 von 14:00 bis 15:30 Uhr 

Teilnahme unter awo-pflegeberatung.de

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