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5100 Eltern­unter­schriften zum KiFöG übergeben

Magdeburg,

Eltern, die AWO Sachsen-Anhalt und die Landes­eltern­vertretung haben ihre Forderungen mitsamt Unter­schriften symbolisch an den Minister­präsidenten, Dr. Reiner Haseloff, und an die Sozial-Ministerin, Petra Grimm-Benne, übergeben.

 

Klasse Aktion vor dem Landtag Sachsen-Anhalt

Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne
Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration

Die Eltern fordern mit Blick auf das KiFöG u. a. den Ganztagesanspruch für alle Kinder, einheitliche Qualitätsstandards für die Kitas im Land, mehr Personal für ihre Kinder und die Beitragsbegrenzung bzw. langfristig die Beitragsfreiheit. Insgesamt wünschen und hoffen die Eltern auf mehr Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse und Anliegen.

Ein riesiges Dankeschön an alle Mitwirkenden und Unterstützer der heutigen Aktion!

Vor 7 Wochen sind die Eckpunkte für ein neues KiFöG veröffentlicht worden. Die Neugestaltung des Gesetzes zur Qualität der Kinderbetreuung hat direkte Auswirkungen auf Familien. Die Forderungen der Eltern gehen daher weiter und sie möchten der Politik in aller Deutlichkeit ihre Ansichten mitteilen. Hier geht es um viel: den Umfang der Betreuung, der Familien zusteht, die Kostenbelastung der Eltern und die Personaldecke in Kitas. Die AWO in Sachsen-Anhalt hat im Frühjahr gemeinsam mit der Eltern Forderungspapiere erstellt, für die im Monat Mai Unterschriften gesammelt worden sind. Die Resonanz ist großartig gewesen: Die Eltern-Positionen haben eine breite Unterstützung gefunden, in allen Regionen des Landes sind Unterschriftslisten gezeichnet und an die AWO gesandt worden. Die Listen mit genau 5126 Unterschriften füllen eine 200 m lange Rolle. In elf Teilrollen sind die Überschriften am 22. Juni an die politisch Verantwortlichen übergeben worden.

Hintergrund

Die AWO als Träger von 76 Kitas und Horten in Sachsen-Anhalt hat gemeinsam mit der Landeselternvertretung im Frühjahr vier Regionalkonferenzen als Diskussionsplattform für Eltern organisiert. Im Ergebnis gab es vier regionale Eltern-Forderungspapiere vor, für die im Mai eine Unterschriftenaktion landesweit lief. Zum Mitmachen aufgefordert waren Kitas und Horte in beliebiger Trägerschaft, Vereine als auch Einzelpersonen wie Eltern in Sachsen-Anhalt. Der Arbeiterwohlfahrt ist es wichtig, die Eltern mit- und untereinander zu vernetzen und ihnen eine Möglichkeit zu schaffen, in der Neugestaltung des KiFöGs stärker wahrgenommen zu werden. Die riesige Resonanz zeigt, dass der Redebedarf groß ist und die Eltern sich unbedingt einbringen wollen. Schließlich geht es um ihre Kinder.

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