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Offener Brief nach versuchtem Brandanschlag in Burg

Burg,

Nach einem versuchtem Brandanschlag auf ein arabisches Lebensmittelgeschäft in Burg unterstützt die AWO eine Solidaritätsaktion des "Bündnisses gegen Rechts - Für Toleranz und Menschlichkeit".

 

Rassismus muss bekämpft werden - Solidarität mit Opfern rechter Gewalt

Nach einem versuchten Brandanschlag auf ein arabisches Lebensmittelgeschäft hat das "Burger Bündnis gegen Rechts - Für Toleranz und Menschlichkeit" in einem offenen Brief aufgerufen, gegen Hass, Gewalt und rassistische Übergriffe aktiv Stellung zu beziehen. Der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., der AWO Nachbarschaftstreff Burg und die AWO im Jerichower Land unterstützen den Aufruf.

In dem Anschreiben des Koordinationsteams heißt es: "Vor genau einem Monat starben in Hanau 9 junge Menschen, ermordet von einem Rassisten, weil sie nicht in sein enges Weltbild passten. Vor 10 Tagen sind wir in Burg nur knapp einem solchen Anschlag entgangen. Hätte das Feuer im Geschäft in der Schartauer Straße um sich gegriffen, wären viele Menschen, die in diesem Haus leben, in großer Gefahr gewesen. Mit Hakenkreuzen hat sich der Täter zu seiner rechtsradikalen Gesinnung bekannt.

In Zeiten der Coronakrise rücken diese Nachrichten schnell in den Hintergrund. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass es neben dem Virus eine weitere Krankheit gibt, an der unsere Gesellschaft leidet: Fremdenhass und Intoleranz! Auch diese Krankheit ist tödlich!

Deshalb rufen wir als Burger Bündnis gegen Rechts gerade in diesen Zeiten dazu auf, Solidarität mit den Opfern von rechter Propaganda und Gewalt zu zeigen! Wir unterstützen mit unserem Offenen Brief den Spendenaufruf der Mobilen Opferberatung und den Zeugenaufruf der Polizei!

Bitte macht diesen Offenen Brief in Euren Netzwerken bekannt und weist auf die Möglichkeit hin, dass weitere Unterstützer den Brief gern unterzeichnen können. Dazu reicht eine Mail an: runder_tisch_burg@yahoo.de . "

 

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