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Palliativberater und Palliativpflegekräfte ausgebildet

Magdeburg,

Die Versorgung von schwerst­kranken und sterbenden Menschen beinhaltet spezielle Bedürfnisse und Pflege­kompetenzen. Pflegekräfte der AWO Soziale Dienste Sachsen-Anhalt haben nun eine Fortbildung absolviert.

 
15 Pflegekräfte stehen in einem Raum mit Zertifikaten in ihren Händen
Die frisch ausgebildeten Palliativpflegekräfte in der AWO Soziale Dienste Sachsen-Anhalt mit der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen beinhaltet spezielle Bedürfnisse und Pflegekompetenzen. Um sich in diesem Feld für die Zukunft fit zu machen, hat sich die AWO Soziale Dienste Sachsen-Anhalt als Träger stationärer Pflegeeinrichtungen und ambulanter sozialer Dienste entschieden, Palliativberater und Palliativpflegekräfte auszubilden. In Kooperation mit dem Bildungszentrum der Malteser in Magdeburg absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den letzten 12 Monaten eine berufsbegleitende Fortbildung gemäß des Curriculums der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. In 60 Unterrichtseinheiten wurden sie zu Beratern für die letzte Lebensphase gemäß § 132g SGB V ausgebildet.

In Anwesenheit der Geschäftsführerin Katrin Köppe und der Einrichtungsleitungen wurden die Zertifikate im November feierlich ausgehändigt. Als Prüfungsleistung hatten die „neuen“ Palliativpflegekräfte mit Unterstützung der Medvia UG Bausteine für ein Palliativkonzept entwickelt, die im Rahmen der Abschlussveranstaltung präsentiert wurden.

Gleichzeitig übergaben die Palliativberater die unterzeichnete „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ an die Geschäftsführerin Katrin Köppe. Dieses soll ein deutliches Zeichen sein für das große und umfassende Engagement der AWO im Bereich Pflege und an die Menschen, die in ihren Einrichtungen leben und gepflegt werden.

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