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Mehrere Menschen in bunter Kleidung werden bei einem Protest-Marsch von oben fotografiert.

Protest-Marsch gegen die Schließung von AWO-Jugendeinrichtungen im Salzlandkreis am 17. April

Schönebeck,

Mit einem Protest-Marsch am 17. April soll für die Erhaltung zweier Jugendeinrichtungen der AWO im Salzlandkreis gekämpft werden.

 

Der Jugendarbeit in Schönebeck und Barby steht das Wasser mal wieder buchstäblich bis zum Hals. Die Jugendeinrichtungen des AWO Kreisverbandes Salzland e.V. stehen kurz vor der Schließung. Es fehlen ausreichend finanzielle Mittel, um zwei Fachkräfte für die Betreuung der beiden gut besuchten AWO-Einrichtungen, den „Teen Club“ in Barby und das „Rainbow“ in Schönebeck, zu beschäftigen. Trotz ehrenamtlicher Helfer und Freiwilligendienstler sind die anfallenden Aufgaben kaum noch zu bewältigen. Die Öffnungszeiten mussten bereits eingekürzt werden!

Doch nicht nur die AWO ist betroffen, für keinen der Träger der Offenen Jugendarbeit sind die Mittel aus der Jugendpauschale von Land und Salzlandkreis auskömmlich. Hier muss sich dringend etwas verändern, ansonsten wird es in den nächsten Jahren keine Kinder- und Jugendzentren mehr geben, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern.

Der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. unterstützt die vom Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt und der AWO Salzland initiierte Aktion und wünscht den Jugendlichen einen maximalen Erfolg!

Wann? Mittwoch, 17. April 2019 von 16.00 bis 17.30 Uhr

Wo? Außengelände des AWO Jugendclubs „Rainbow“, Otto-Kohle-Str. 23, 39218 Schönebeck

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Zum Hintergrund der Aktion

Die Finanzierung der „Offenen Jugendarbeit“ ist nicht auskömmlich, dies ist bekannt. Die Träger haben sich zusätzliche Finanzierungstöpfe gesucht, die zur Co-Finanzierung der personellen Ausstattung dienen, ob dies Verträge mit den Kommunen oder ESF-Fördertöpfe sind. Fällt einer dieser Bausteine weg, wie jetzt bei der AWO, dann steht die Fortführung der Arbeit in den Jugendclubs auf dem Spiel. Konkret bedeutet dies, dass wir beabsichtigen, unsere Jugendclubs in Schönebeck und Barby zu schließen oder die Öffnungszeiten so weit zu reduzieren, dass eine sinnhafte Jugendarbeit nicht mehr möglich ist. Aus diesem Grund wollen alle Träger der offenen Jugendarbeit (Rückenwind eV. Schönebeck, CVJM Schönebeck e.V., Volkssolidarität und AWO) nochmals zu einem Überdenken der Finanzierung der Arbeit aufrufen, weil es sonst in absehbarer Zeit keine Jugendclubs mehr geben wird. Schulterschluss wird geprobt mit den Kommunen und Unternehmen. Diese sind bereit zu unterstützen, aber unsere Forderung ist es, dass offene Jugendarbeit keine freiwillige Aufgabe sein darf. Dabei ist vor allem die Landesregierung gefordert.

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