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Radeln mit Herz: Die ersten Rikschas gehen nach Wittenberg und Kemberg

Radeln mit Herz: Rikschas sind in Wittenberg und Kemberg angekommen

Wittenberg,

Zwei E-Rikschas des Projekts „Radeln mit Herz“ der AWO Ehrenamtsakademie wurden erfolgreich nach Wittenberg und Kemberg geliefert. Vorort gab es gleich Einweisungen und Probefahrten.

 

Mit der Auslieferung von zwei der insgesamt sieben E-Rikschas startete ein Projekt des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Strahlende Augen, ein breites Grinsen und Wind in den Haaren – die Gäste der AWO Tagespflege in Wittenberg waren ganz aus dem Häuschen, als am 27. Oktober endlich die lang ersehnte E-Rikscha geliefert wurde. Der Hauptverantwortliche des Projekts „Radeln mit Herz“ der AWO Ehrenamtsakademie, Ruben Herm, lieferte die Rikscha persönlich nach Wittenberg und eine weitere nach Kemberg.

Nach dem Ausladen gab es zunächst eine Einweisung in den neuen Fuhrpark. Corinna Reinecke, Geschäftsführerin des AWO Kreisverbandes Wittenberg e. V., testete gleich als erste das fahrradähnliche Modell und ließ es sich auch nicht nehmen, die Gäste der Tagespflege persönlich bis zur Schlosskirche und zurück zu fahren. „Anfangs ist es gar nicht so leicht, so eine große Rikscha zu fahren – vor allem die Lenkung ist ungewohnt. Aber mit der Zeit wird es immer besser.“, sagt Corinna Reinecke nach ihrer ersten Testfahrt durch Wittenberg. Britta Lange, Einrichtungsleiterin der AWO Tagespflege in Wittenberg, testete die Rikscha gleich mit und zeigte sich ebenfalls begeistert.

Auch einige anfängliche Zweifel waren nach der ersten Runde wie weggeblasen: „Erst dachte ich: Das ist doch verrückt! Niemals komme ich mit meiner Gehbehinderung in diese kleine Rikscha rein.“, erzählt der im Rollstuhl sitzende Gast Herr Machold. Seine Frau hatte ihn zu der gemeinsamen Testfahrt überredet. „Und jetzt bin ich ganz begeistert, wie komfortabel die Rikscha ist. Mit etwas Unterstützung kommt man ganz einfach rein und wieder raus und es macht richtig Spaß. Ich bin froh, dass ich mich doch getraut habe und würde immer wieder damit fahren.“

Nach der Probefahrt folgte ein Gespräch mit der lokalen Presse, die die Fahrt begleitete und Ruben Herm anschließend interessiert ausfragte. Natürlich durfte auch eine ordentliche Stärkung für die Fahrerinnen und Gefahrenen nicht fehlen.

Eine der beiden Rikschas, die im Transporter Platz gefunden hatten, wurde anschließend wieder eingeladen und kurzerhand in die Seniorenresidenz „Marie Juchacz“ nach Kemberg gebracht. Auch dort wurde das Gefährt bereits freudig erwartet und von den Pflegefachkräften getestet. Insgesamt war es ein gelungener Projekt-Auftakt. Die nächsten Rikschas werden nach Quedlinburg und Hohenmölsen geliefert.

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