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Mehrere Hände liegen übereinander

Wie heute Inklusion gelebt wird

Burg,

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember lädt der AWO Nachbarschaftstreff Burg zu einer kostenlosen Kinoveranstaltung "Die Kinder der Utopie" mit anschließender Diskussion ein. 

 

Das örtliche Teilhabemanagement des Landkreises Jerichower Land, die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung des Diakonischen Werkes Jerichower Land, der AWO Nachbarschaftstreff sowie der Lebenshilfe-Regionalverband Burg laden zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, 3. Dezember, um 17 Uhr zu einer kostenlosen Kinoveranstaltung in das Burg- Theater, Magdeburger Straße 4, ein. Zu sehen ist der Film „Die Kinder der Utopie“. Der Film zeigt sechs junge Erwachsene, drei mit und drei ohne Behinderung, die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wiedertreffen.

Schon einmal hat der Regisseur Hubertus Siegert die Mädchen und Jungen porträtiert. Sein Film „Klassenleben“ (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten. Das war vor 14 Jahren noch außergewöhnlicher als heute. Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt, und wir erleben, wie die Generation Y heute die Inklusion lebt. Sie sind „Die Kinder der Utopie“. Der Film eröffnet eine Perspektive auf inklusive Bildung, die in der aktuellen Debatte untergeht: Was gibt uns die Schule mit für unser Leben? Und was könnte ein inklusives Bildungssystem für unsere Gesellschaft bedeuten? Diese und weitere Fragen werden in einer anschließenden Podiumsdiskussion erörtert. Hierbei richtet sich der Blick auch auf das Jerichower Land und die aktuelle Situation zum Thema inklusive Schule. Der Zugang zum Burg Theater ist barrierefrei. Da die Veranstaltung kostenlos ist, ist eine Reservierung nicht notwendig.

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