Fachtagungen und Konferenzen zum Thema "Demokratiebildung"

Projektlogo der Kompetenzstelle "Eltern und Rechtsextremismus"
Kompetenzstelle "Eltern und Rechtsextremismus"

Fachtag "Können Sie mal mit meinem Kind reden?"

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen familienbezogener Hilfen stellen seit geraumer Zeit fest, dass in ihrer alltäglichen Arbeit vermehrt Fallkonstellationen auftauchen, die in unterschiedlicher Weise mit Rechtsextremismus in Beziehung stehen.

Vor diesem Hintergrund hat  die HS Magdeburg-Stendal im Auftrag des Projektverbundes „Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus“ (KER) Erhebungen durchgeführt, in denen folgenden Fragen nachgegangen wurde:

  • Mit welchen Belastungen durch Rechtsextremismus werden familienbezogene Hilfen konfrontiert?
  • Welche fachliche Unterstützung kann für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen familienbezogener Hilfen durch externe Kompetenzstellen erfolgen?

Hierzu wurden ausgesuchte Beratungsstellen im Bundesgebiet und nachfolgend Sozialpädagogische Familienhilfen sowie Ehe-, Lebens-, Familienberatungsstellen in Sachsen-Anhalt befragt. Im Rahmen des Fachtages wurden u. a. die Ergebnisse dieser Erhebung vorgestellt und in weiteren Beiträgen eine Standortbestimmung aus bundesweiter Perspektive vorgenommen.

» Flyer zur Fachtagung "Können Sie mal mit meinem Kind reden?"

» Informationen zur "Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus"

Netzwerktreffen der UNESCO-Projektschulen

Das Netzwerktreffen der UNESCO-Projektschulen in Sachsen-Anhalt fand am 5. November 2015 im Gymnasium "Am Thie" in Blankenburg statt. Wie der Schuldirektor Dr. Büchel in seiner Begrüßung erklärte, wurde das neue Schulgebäude umweltfreundlich und ressourcenschonend erbaut, unter anderem mit Baustoffen aus Afrika, Asien und Australien. So spiegelt es den weltumspannenden UNESCO-Gedanken wieder.

Die Veranstaltung wurde organisiert von der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit dem AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. und dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt, Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen in Sachsen-Anhalt Bernd Labza.

Im Gegensatz zu früheren Netzwerktreffen nahmen diesmal sowohl Lehrer und Lehrerinnen als auch Schüler und Schülerinnen teil. Durch das gemeinsame Erlebnis sollte generationenübergreifendes Lernen gefördert werden. Während die Schüler und Schülerinnen in Workshops diskutierten, standen für die Lehrkräfte Fortbildungen auf dem Programm.

» Online-Dokumentation des Netzwerktreffens der UNESCO-Projektschulen (extern)

» UNESCO-Projektschulen bundesweit (extern)

Netzwerkkonferenz „Engagementförderung für Demokratie in Sachsen-Anhalt"

Logo des Bundesprogramms "Zusammenhalt durch Teilhabe"
Netzwerkkonferenz des Bundesprogramms "Zusammenhalt durch Teilhabe"

Unter dem Titel „Engagementförderung für Demokratie in Sachsen-Anhalt" kamen am 14./15.06.2012 rund 150 Teilnehmende zur Netzwerkkonferenz des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe" in Halle zusammen. Die Konferenz richtete sich zum einen an die Aktiven der 22 Projekte in Sachsen-Anhalt, die im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe" des Bundesministeriums des Innern gefördert werden. Darüber hinaus richtete sich die Konferenz auch an die Aktiven der „Lokalen Aktionspläne", der Beratungsnetzwerke sowie Vertreterinnen und Vertreter von durch das Land Sachsen-Anhalt geförderten Projekten.

„Vereine und Verbände sind das zivilgesellschaftliche Gerüst unserer Demokratie. Ihr Engagement möchten wir mit dem Bundesprogramm unterstützen, um extremistischen Tendenzen vor Ort entgegen zu wirken", begrüßte Dr. Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, die Teilnehmenden. Bergner lobte die Vielfalt der geförderten Projekte in Sachsen-Anhalt. Diese seien ein deutliches Signal, dass Engagement vor Ort unerlässlich ist. Unter den geförderten Trägern in Sachsen-Anhalt sind u.a. der Landessportbund, der Landesfeuerwehrverband, Wohlfahrts- und Heimatverbände sowie kirchliche Träger.

Ausgerichtet wurde die Netzwerkkonferenz durch den AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. Deren Landesvorsitzende Petra Grimm-Benne hob in ihrem Grußwort hervor, dass die Menschenrechte eine unveräußerliche Grundlage in der Auseinandersetzung mit politischen Extremen sowie demokratie- und menschenfeindlichen Tendenzen seien.

Die Tagung bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre eigenen Konzepte zur Demokratieförderung und zur Extremismusprävention anderen vorzustellen, sich darüber auszutauschen und ihr Wissen in Workshops zu vertiefen.

Hier finden Sie einen Filmbericht über die Veranstaltung