Mehrere Personen üben das Arbeiten am PC

Zugangsvoraussetzungen und Dauer einer beruflichen Rehabilitation

Zwei Männer üben das Verkaufen in einem Kiosk

Ein Vorgespräch in der AWO RPK ermöglicht die Klärung des Hilfebedarfs und die Eignung des Angebotes für den individuellen Einzelfall. Danach muss die Zuständigkeit eines Leistungsträgers geklärt werden, sofern dies noch nicht geschehen ist. Erscheint eine berufliche Rehabilitation angezeigt und Erfolg versprechend, formuliert die RPK eine Empfehlung an den Leistungsträger.

In jedem Fall muss die Rehabilitandin bzw. der Rehabilitand beim Leistungsträger einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen. Wichtige Grundlage der Prüfung eines Rehabilitationsantrages sind auch medizinische und psychologische Gutachten, die in der Regel von den entsprechenden Fachdiensten der Leistungsträger erstellt bzw. von Vorbehandlern eingeholt werden.

Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der medizinischen Rehabilitation in der AWO RPK werden bei Bedarf die Anträge für einen möglichst nahtlosen Übergang in die berufliche Rehabilitation gemeinsam gestellt.

Die Dauer der beruflichen Rehabilitation ist abhängig vom Schweregrad der Beeinträchtigung und beträgt 9 bis maximal 18 Monate.

Es handelt sich um ein ganztägig ambulantes Angebot: die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden besuchen die Einrichtung montags bis freitags jeweils von 8:00 bis 15:00 Uhr, während betrieblicher Praktika wird auch ein regulärer achtstündiger Arbeitstag erprobt.