Ein Sommer voller Wandel – Neues vom Haus am Frauentor
Baumfällung schafft neuen Ausblick auf historische Klosteranlag
In den vergangenen Wochen hat sich rund um das AWO Seniorenzentrum Zerbst - Haus am Frauentor einiges verändert – teils sichtbar, teils eher unauffällig.
Hinter dem Gebäude wurden mehrere Bäume entfernt, darunter auch ein hohler Stamm, der im vorletzten Jahr einer Waschbärfamilie als Unterschlupf diente. Mit dem Baum verschwanden sowohl die Waschbärfamilie als auch mehrere Wespennester, die in den Sommermonaten regelmäßig zur Herausforderung wurden.
Durch die Rodungsarbeiten ergibt sich nun ein freier Blick auf das Gelände des ehemaligen Nonnenklosters St. Marien, das im Jahr 1214 gegründet wurde. Die historischen Gebäude werden heute teilweise vom Bauamt sowie von der Ciervisti-Schule genutzt. In der DDR-Zeit diente das Areal als Berufsschule – eine Erinnerung, die bei manchen auch heute noch präsent ist.
Von der Baustelle zum Lieblingsplatz: Neue Terrasse in Planung
Auch auf der Höhe der Tagespflege gab es bauliche Veränderungen. Eine neue Umzäunung wurde errichtet und die bisherigen Sträucher entfernt. An dieser Stelle ist der Bau einer Terrasse geplant, die künftig von Gästen der Tagespflege ebenso wie von den Bewohner*innen genutzt werden kann.
Bis zur Fertigstellung dieser Fläche bieten die Balkone eine attraktive Alternative: Die Blumenbeete sind derzeit in voller Blüte und laden zum Verweilen ein. Passend zur Jahreszeit wurden zusätzliche Sonnenschutzmittel wie Hüte und Sonnencreme bereitgestellt. In den kühleren Morgenstunden nutzen die Mitarbeiter*innen des Begleitenden Dienstes die Balkone regelmäßig für Beschäftigungsangebote im Freien.
Monatlicher Einblick ins Hausgeschehen: Die Herzblatt-Zeitung
Ein fester Bestandteil im Haus am Frauentor ist die monatlich erscheinende Herzblatt-Zeitung. Sie informiert regelmäßig über aktuelle Themen, Veranstaltungen und besondere Momente im Alltag. Die Beiträge werden überwiegend vom Begleitenden Dienst erstellt, ergänzt durch Fotografien aus dem Hausgeschehen. Auch die Einrichtungsleitung sowie Mitarbeitende aus der Verwaltung tragen mit wichtigen Hinweisen und Informationen zur Ausgabe bei.