Jemand hält einen roten Stoffbeutel mit der Aufschrift Demokratie leben in der Hand

Ohne soziale Gerechtigkeit kann es keine Demokratie geben

Das Bekenntnis zur Solidarität, Toleranz und zur sozialen Demokratie bedeutet die Absage an jede Form von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus. Die Arbeiterwohlfahrt AWO Sachsen-Anhalt ist aktiv im Bereich der Demokratiebildung, um gemeinsam mit öffentlichen Institutionen, politischen Parteien, anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber vor allem mit den Bürgerinnen und Bürgern einen aktiven Beitrag zur Prävention zur Bekämpfung des Rechtsextremismus zu leisten.

Durch unsere gemeinsame Anstrengung sorgen wir dafür, dass in allen Lebens- und Arbeitsbereichen der Verbreitung und Verfestigung rechtsextremistischer Einflussnahme erfolgreich begegnet wird, etwa im Altenpflegeheim, in der Kita, im Ortsverein, im Jugendclub, in der Schuldnerberatungsstelle, eben überall dort, wo wir uns sozial engagieren.

Kontakt AWO Fachreferat Demokratiebildung 

AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.
Fachreferat Demokratiebildung 
Seepark 7, 39116 Magdeburg

Ansprechpartnerin:
Daniela Ferl
Telefon 0391 99977-723

#dafür!“ – Interkulturelle Woche im Jerichower Land

Vom 27. September bis zum 3. Oktober 2026 steht das Jerichower Land ganz im Zeichen der 19. Interkulturellen Woche. Unter dem Motto „#dafür!“ laden mehr als 20 engagierte Akteurinnen und Akteure zu über 35 Veranstaltungen ein.

Ob Begegnung, Kultur, Austausch, Mitmachaktionen oder Angebote für Kinder und Jugendliche – das Programm ist so vielfältig wie die Menschen, die hier leben. Die zahlreichen Vereine, Schulen, Einrichtungen, Kirchengemeinden und Initiativen zeigen mit ihrem Engagement, wie lebendig und vielfältig das Miteinander im Jerichower Land ist.

Koordiniert wird die Interkulturelle Woche von den beiden Koordinierungs- und Fachstellen der Partnerschaften für Demokratie Burg und südliches Jerichower Land sowie Genthin, Jerichow und Elbe-Parey. Gemeinsam mit den vielen Beteiligten haben sie ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt und schaffen damit zahlreiche Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Menschen kennenzulernen und gemeinsam etwas zu erleben.

Eröffnet wird die Interkulturelle Woche am 27. September 2026 mit einem Eröffnungsgottesdienst in der Kirche St. Johannes der Täufer in Burg. Den Abschluss bildet am 3. Oktober 2026 das Brückenfest an der Fußgängerbrücke Uhlandstraße in Genthin. Die Brücke wird dabei zum passenden Symbol für das Anliegen der Interkulturellen Woche: Menschen zusammenbringen, Begegnungen ermöglichen und Brücken zwischen Kulturen und Lebenswelten bauen.

Mit der Interkulturellen Woche setzen die Beteiligten ein gemeinsames Zeichen für Vielfalt, Offenheit, Respekt und Zusammenhalt.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Akteurinnen und Akteuren, die mit ihrem Engagement, ihren Ideen und ihrer Zeit zum Gelingen der Interkulturellen Woche beitragen.

Demokratie-Bildung umfasst:

  1. Aufklärung durch Seminare und Schulungen zu betreiben, wo sie in der täglichen Arbeit notwendig ist,
  2. Sensibilisierung durch Fachveranstaltungen, um Vorurteile und Klischeedenken abzubauen,
  3. Gegenseitige Verantwortung, Anerkennung, Solidarität und gewaltfreies Miteinander durch verschiedenste Projekte oder Seminarformate zu stärken,
  4. Die Etablierung einer Gedenk- und Erinnerungskultur, um den Gefahren des Rechtsextremismus und der Fremdenfeindlichkeit in der Wohlfahrtspflege und darüber hinaus entgegen zu wirken.